Waffeln vs. Mamorwaffeln

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Hallo,

wer kennt es nicht, man hat einen Duft in der Nase und verbindet ihn sofort mit vielen tollen Erinnerungen aus der Kindheit.

So geht es mir bei Waffeln. Der Geruch löst einfach ein tolles Gefühl aus und am liebsten würde ich den Duft in einem Glas einfangen und reinschnuppern wenn man mal wieder etwas Aufmunterung benötigt.

Schon lange wollte ich mal wieder Waffeln machen, aber bin irgendwie nie dazugekommen. Aber jetzt war es endlich soweit und ich habe mich dran gemacht. Und wenn der Teig mal angerührt ist, kann man schon förmlich den Duft von frischen Waffeln riechen.

Die Waffeln sind nicht so weich sondern leicht fest – aber so mag ich sie am liebsten. Und in einer gut verschlossenen Dose halten sie auch ein/zwei Tage. Aber das ist nur Theorie – denn eigentlich muss man aufpassen, dass man überhaupt eine Waffel abbekommt und die Menge nicht schneller weg ist als man schauen kann.

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Das Rezept ist schon das, was ich als Kind gegessen habe. Und ein guter Schuss Rum rundet den Geschmack ab. Wie schon bei den Vanillekipferln gibt Rum einfach einen unverwechselbaren Geschmack. Wenn Kinder mitessen, kann den Rum natürlich mit Rumaroma ersetzen oder einfach komplett weglassen. Wobei dann natürlich der typische Geschmack wegfallen wird. Als Ersatz kann auch Vanille oder Bittermandelaroma genommen werden.

Der Fantasie sind mal wieder keine Grenzen gesetzt.

Rezept für 6-7 Waffeln
100g Margarine
75g Zucker
ein Schuss Rum
1 Päckchen Vanillezucker
2 Eier
175g Mehl
ein TL Backpulver
50ml Wasser

Für die Mamorwaffeln:
2 TL Kakao
etwas Rum

etwas Puderzucker

Zubereitung:
Margarine mit Zucker und Vanillezucker schaumig rühren. Rum und Eier dazu geben und alles zu einer homogenen Masse verrühren.
Nun Mehl und Backpulver unterheben. Etwas Wasser dazugeben und dann prüfen ob der Teig zu fest ist. Nach und nach weiteres Wasser dazugeben, bis der Teig eine schöne Konsistenz hat.

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Der Teig sollte zähflüssig sein und langsam vom Löffeln fließen, wenn man ihn hochhält.

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Wer einen Teil der Waffeln mit Kakao einfärben will um die Mamorwaffeln zu machen, nimmt ca. die Hälfte des Teiges und gibt ihn in eine sep. Schüssel. Nun Kakao unterrühren und die Konsistenz mit etwas Rum verdünnen.

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Schon ist der Waffelteig fertig.

Ca. 15 Minuten ruhen lassen, bevor man sie verwendet.

Waffeleisen vorheizen und mit etwas Öl einpinseln. Ich hatte mich für ein Backtrennspray entschieden.

Nun einen großen Esslöffel Teig auf das Waffeleisen geben

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und nun für ca. 3-4 Minuten backen. Hier jedoch immer wieder mal reinschauen, denn jedes Waffeleisen ist anders. Nicht das sie zu schwarz werden.

Für die Mamorwaffeln je zwei kleinere Teile weißen Teig und zwei Teile schwarzen Teig auf das Waffeleisen geben.

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So entsteht dann der Mamor- bzw. Kuhfleckeneffekt.
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Egal ob mit oder ohne Kakao, die Waffeln schmecken einfach wunderbar und ich fühle mich direkt in meine Kindheit zurückversetzt.
Und noch leicht warm schmecken sie noch besser. Es duftet so wunderbar, dass man gar nicht widerstehen kann und sofort zur noch warmen Waffel greift.
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Viel Spaß beim Reise zurück in die Kindheit
Liebe Grüße
Soni
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