33. Synchronbacken – Buttertoastbrot

 

Buttertoast 3Hallo,

wie ich mich immer schon auf das nächste Synchronbacken freue und schön das ich gleich das zweite Mal hintereinander auch Zeit dafür hatte.

#synchronbacken Februar 2019Buttertoastbrot

Ich muss ja gestehen, ich bin eigentlich nicht so der Toast-Fan. Wenn ich die Wahl habe zwischen Toast und einem Schwarzbrot, würde ich das Schwarzbrot nehmen. Allerdings haben wir eigentlich immer Toast zu Hause, denn meine bessere Hälfte liebt es und es hält sich auch ein bisschen länger als Schwarzbrot. Und wenn gar nix anderes zu Hause ist, nehme ich auch schon mal Toast. Finde es jedoch am leckersten wenn es noch leicht warm ist, also als Pausenessen wenn es durch den Belag wieder durchgeweicht ist, finde ich einfach nicht so lecker.

Aber gut, Geschmack ist ja bei jedem anders und für Sandwiches aus dem Sandwich-Maker kann ich mich doch sehr gut damit anfreunden 🙂

Trotzdem oder genau deswegen habe ich beim diesmaligen Synchronbacken wieder mitgemacht. Das selbstgebackene Brot schmeckt bestimmt viel besser als der Toast den man kaufen kann.

Buttertoast Kruste

Und wie immer konnte man sich auf die Rezeptauswahl von Zorra und Sandra verlassen und das Synchronbacken war wieder ein voller Erfolg

Knusprig

aber auch fluffig und zwar genau so wie Brot für mich sein muss. Eine richtig feste, knusprige Krumme  (sagt man das bei Weißbrot eigentlich auch?) aber das Innere des Toast richtig schön fluffig und weich. Das wurde aber sofort geändert nachdem es in den Toaster gewandert ist, nur ein bisschen, nicht zu viel und herausgekommen ist ein super leckeres Stück Brot.

Ein Geschmack der ein bisschen an das von gekauftem Toast erinnert aber eigentlich auch ganz anders schmeckt – viel besser. Wenn es die Zeit zulässt, würde ich in Zukunft Toast immer nur selbst backen. Und wie man bei den anderen Teilnehmern gesehen hat, es gibt auch einige Varianten die es noch auszuprobieren geht. Die Links stelle ich euch wieder am Ende des Beitrags online.

Einfaches Rezept

Ich muss gestehen, ich dachte Buttertoast geht entweder schwer oder es schmeckt wie normales Weißbrot. Aber beides muss ich verneinen.

Buttertoast geschnitten

Die Zubereitung ist total einfach, man muss etwas Wartezeit einplanen aber dann gibt es eigentlich keinen Grund warum kein frischer Toast auf euren Tisch kommen kann. Auch ohne Toast-Form, denn es geht auch eine einfache Kastenform. Dann wird das Brot zwar nicht eckig, aber mich hat es gar nicht gestört. Der Geschmack ist auch anders als normales Weißbrot – also ein wirklich gelungenes Rezept. Danke an Brotingenieur für das tolle Rezept – hier der Link zum Originalrezept.

Wie ihr sehen könnt, eine absolute Empfehlung eurer Toast in Zukunft selbst zu backen.

Buttertoast geschnitten 2

Backmalz

Ich war einige Zeit auf der Suche nach Backmalz. Ein Hinweis aus dem Internet war, dass man es im Bio-Markt findet. Also war mein erster Ganz in einen Bio-Markt und musste dann feststellen, dass sie leider keines haben und auch nicht standardmäßig im Sortiment haben. Gut, also führte der nächste Weg  zu einem gut sortierten Supermarkt und siehe da, da war das Backmalz. Zwischen Mehl und Sauerteig hat sich eine Tüte versteckt. Schön das ich es gefunden habe, denn ich wollte mich wirklich an das Originalrezept halten.

Allerdings wäre als Alternative auch Honig gegangen. Wer also kein Backmalz hat und wegen einem Brot nicht extra eines kaufen will, nimmt einfach etwas Honig. Hat wohl eine ähnliche oder gar gleiche Wirkung.

Toast Marmelade

Jetzt nachdem ich das Backmalz jedoch zu Hause habe, werde ich auf jeden Fall etwas experimentieren. Nachdem der Teig für den Buttertoast so toll war, vielleicht verwende ich es jetzt öfter. Ich muss mich mal ein bisschen einlesen und halte euch mal auf dem Laufenden bei meinen Experimenten. Vielleicht lohnt sich ja dann doch der Kauf von einer Packung 😉

Rezept

Buttertoast

leckeres Toastbrot ganz einfach selbstgemacht

Gericht Toastbrot
Keyword Brot, Toastbrot
Vorbereitungszeit 30 Minuten

Zutaten

Salz-Hefe Stück

  • 100 g Wasser 20 grad
  • 10 g Salz
  • 15 g frische Hefe

Hauptteig

  • 500 g Weizenmehl Typ 550
  • 200 g lauwarmes Wasser
  • 7 g Backmalz (enzymaktives)
  • 25 g weiche Butter

Anleitungen

  1. Für das Salz-Hefe Stück Wasser und Salz mischen. 

    Das Salz sollte sich komplett aufgelöst haben. 

    Wasser Salz
  2. Nun die Hefe hineinbröseln und auflösen lassen. 

    Mindestens 4 Stunden, besser jedoch über Nacht in den Kühlschrank geben. 

    Hefe Salz Stück
  3. Am nächsten Morgen Mehl in eine Schüssel geben und das Backmalz dazu geben. 

    Gut vermengen. 

    Mehl Backmalz
  4. Anschließend das Salz-Hefe Stück dazu geben und etwas mit dem Mehl verrühren. 

    Salz Hefe Stück dazu
  5. Nun nach und nach etwas Wasser dazu geben und gut verkneten. Es sollte kein zu fester Teig entstehen, aber sollte auch nicht kleben und sich komplett vom Schüsselrand lösen. 

    Nun die Butter einkneten. 

    fertiger Teig
  6. 10 Minuten ruhen lassen. 

  7. Die Kastenform mit Butter einfetten oder wie ich mit Backpapier auskleiden. 

    Kastenform
  8. Den Teig aus der Schüssel nehmen und kurz durchkneten. In zwei Teile teilen. 

    zwei Teile
  9. Rundwirken und nun zu einem langen Strang formen. Mit dem zweiten Teigstück genauso verfahren. 

  10. Die beiden Stränge miteinander verzwirbeln und in die Form legen. 

    verzwirbelte Brote
  11. Nun bei ca. 27 Grad für 1 Stunde gehen lassen. 

    nach dem gehen
  12. Ofen auf 190 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. 

  13. Die Form in den Ofen geben, etwas Wasser in den Ofen geben, damit Dampf entsteht (oder die Dampffunktion im Ofen zuschalten) und die Hitze auf 230 Grad erhöhen. 

  14. Für ca. 35 Minuten backen. 

    Brot aus dem Ofen nehmen und aus der Form nehmen. Jetzt ist es noch recht blass und hat kaum Kruste. 

    nach dem ersten Backen
  15. Nun kommt es auf den eigenen Geschmack an, ich wollte eine kräftige Kruste, daher hatte ich das Brot für nochmal ca. 10 Minuten im Ofen. 

    nach dem zweiten Backen
  16. Aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen. 

Und was sagt ihr? Gar nicht so schwer und wirklich zu empfehlen.

Frühstück

Viel Spaß beim nachbacken und durchstöbern der anderen Beiträge aller Synchronbäcker

zorra von 1x umrühren bitte aka kochtopf
Birgit von Birgit D – Kreativität in Küche, Haus & Garten
Britta von Backmaedchen 1967
Caroline von Linal’s Backhimmel
Kathrina von Küchentraum & Purzelbaum
Dominik von Salamico
Tina von Küchenmomente
Simone von zimtkringel
Tamara von Cakes, Cookies and more
Ingrid von auchwas
Sylvia von Brotwein
Katrin von Summsis Hobbyküche
Steffi von dulcipessa
Rebekka von pfanntastisch
Britta von Brittas Kochbuch
Volker von volkermampft
Manuela von Vive la réduction
Birgit von Backen mit Leidenschaft
Sandra von From-Snuggs-Kitchen
Judith von Bake my day – glutenfrei

Liebe Grüße

Soni

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Folge:

17 Kommentare

  1. 6. Februar 2019 / 9:03

    Sieht ganz super aus! Prima, dass Du dabei warst! Es ist schön durchs gemeinsame Backen diesen super Blog kennen zu lernen. LG Ingrid

    • Strittma_83-so
      6. Februar 2019 / 18:47

      Danke für deine lieben Worte, das stimmt so habe auch ich schon ganz tolle Blogs kennengelernt 😊

  2. 6. Februar 2019 / 11:09

    Toll ist es geworden dein Toastbrot und ja das Backmalz kannst du für alle Brote verwenden. Danke fürs Mitbacken, war wieder mal ein Spass!

    • Strittma_83-so
      6. Februar 2019 / 18:49

      Danke, war wieder toll und es war wirklich ein tolles Rezept. Danke für den Tipp zum Backmalz

  3. 6. Februar 2019 / 11:48

    Hallo Soni,
    ich schon wieder 😉 ….
    Auch wenn viele „Brotbackcracks“ Backmalz verfluchen, ich backe oft und gerne damit.
    Auch dein Exemplar gehört zur Kategorie „Super gelungen“.
    Liebe Grüße
    Tina

    • Strittma_83-so
      6. Februar 2019 / 18:51

      Danke Tina. Jetzt wo ich das Backmalz habe werde ich etwas experimentieren und schaden kann es ja auch nicht 😉
      Liebe Grüße Soni

  4. 6. Februar 2019 / 15:52

    Hallo Soni,

    dein Brot sieht klasse aus und ab und an nehme ich auch ganz gerne mal Backmalz. Ich habe dieses auch schon mal selber hergestellt, da ich vergeblich in den Regalen des Supermarktes gesucht habe, mittlerweile hat der Supermarkt aufgerüstet 😉

    Liebe Grüße
    Britta

    • Strittma_83-so
      6. Februar 2019 / 18:53

      Hallo Britta, Danke. Das werde ich mir mal merken, jetzt bin ich erstmal für die nächsten Jahre versorgt 😊 so ergiebig wie das ist. LG Soni

  5. 6. Februar 2019 / 19:53

    Hi Sonja, dein Toastbrot ist ja schön geworden! Ich hab diesmal mit Sirup statt mit Malz gebacken, weil ich meins nicht gefunden habe. Ich weiß genau, ich hab irgendwo ein Glas abgefüllt….Seufz, ich brauch einen Butler, glaube ich!
    Jedenfalls freu ich mich schon aufs nächste Mal!
    Liebe Grüße
    Simone

    • Strittma_83-so
      6. Februar 2019 / 20:38

      Mit Sirup hört sich sehr spannend an, das mit s Butler kenne ich oder einfach mehr Platz für die ganzen Zutaten und Zubehör 😊

      Ich freue mich auch schon, hoffe ich hab dann auch wieder Zeit.
      Liebe Grüße
      Sonja

  6. 6. Februar 2019 / 21:00

    Liebe Sonja,

    dein Toastbrot sieht super aus! Selbst Brot zu backen ist einfach etwas wahnsinnig Befriedigendes, weil es eigentlich immer besser schmeckt als Gekauftes.

    Liebe Grüße, Steffi

    • Strittma_83-so
      7. Februar 2019 / 6:14

      Hallo Steffi,
      Da hast du so recht, ich liebe es und allein schon für den Duft der sich im ganzen Haus verteilt während des backens 😍
      Liebe Grüße Sonja

  7. 6. Februar 2019 / 21:28

    Ein ausgesprochen hübsches Brot! Ist das bei dir geworden 🙂
    Ich famd es auch sehr faszinierend, dass am Ende ein „echtes“ Toastbrot herauskam 😀
    Liebe Grüße
    Manuela

    • Strittma_83-so
      7. Februar 2019 / 6:15

      Hallo Manuela
      Das stimmt, ich hatte auch erst vermutet es schmeckt nach Weißbrot, aber es war tatsächlich ein richtiger Toast 😊
      Liebe Grüße Soni

  8. 7. Februar 2019 / 14:35

    Dein Brot sieht super aus und deine Oberfläche glänzt so schön, war wieder ein schönes Event. Liebe Grüsse Birgit

    • Strittma_83-so
      9. Februar 2019 / 21:48

      Vielen lieben Dank

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