Curry-Sesam Bagels aus Dinkelmehl

Hallo,

ist euch aufgefallen, es gab schon ewig keine Bagel mehr, dass musste unbedingt mit den Curry-Sesam Bagels geändert werden.

Brötchen mit Loch

Ja, Bagels sind etwas aufwendiger als normale Brötchen und dann haben sie auch noch ein Loch in der Mitte, aber der extra Schritt lohnt sich definitiv und ich weiß nicht warum, aber Bagels schmecken einfach nochmal leckerer als “normale” Brötchen. Und das nicht nur zu Pulled Pork auch wenn es diese beiden in Kombination gibt. Diesmal gab es aber kein Pulled Pork, ich hatte einfach Lust auf etwas frisch gebackenes und da kam die Idee mit den Bagel mal wieder auf.

Der extra Schritt der einen normalen Hefeteig zu einem Bagel macht ist, dass man das fertig geformte Brötchen nochmal für 1 Minute in kochendes Wasser gibt und erst dann kommen sie in den Ofen. Dadurch wird die Form etwas fixiert und sie bekommen den eigenen Geschmack der eben ein Brötchen von einem Bagel unterscheidet 🙂

In der Vergangenheit hatte ich schon so viele Bagel ausprobiert und einige durften auch schon auf den Blog. Wenn ihr in der Suche einfach mal “Bagel” eingebt, dann werde ihr einige, unterschiedliche Ergebnisse bekommen. Eines haben sie oft gemeinsam, Sesam. Ich liebe Sesam auf Brot und Brötchen und ein Bagel ohne Sesam ist fast kein Bagel für mich. Ich bekomme einfach von Sesam nicht genug und könnte es fast überall verwenden.

Wie sieht es bei euch aus, mögt ihr Sesam?

Dinkelmehl

Wer meinen Blog etwas kennt, weiß das ich zu 99% der Zeit immer Weizenmehle verwendet, zwar in unterschiedlichen Mahlgraden und Versionen, aber am Ende ist es immer wieder ein Weizenmehl.

Als ich im Frühjahr mein Ruchmehl bestellt habe, hatte ich auch noch ein Dinkelmehl sowie ein Dinkelruchmehl bestellt. Aber bis jetzt nicht verwendet. Ich hatte mich extra für ein helles Dinkelmehl entschieden, da ich die Farbe von einem normalen Dinkelmehl bei Gebäcken einfach nicht so toll finde. Es hat dann immer einen Öko-Touch – sorry, aber irgendwie ist es einfach nicht so attraktiv wie die Farbe bei Weizenmehl. Bei der hellen Variante hat man das Problem nicht und das Ergebnis lässt nicht sofort erkennen, welches Mehl verwendet wurde.

Ich habe jetzt auch keinen geschmacklichen Unterschied festgestellt, so dass ihr definitiv keinen Bogen um das Rezept machen müsst, wenn ihr kein Dinkelmehl zu Hause habt, bzw. kein Helles. Es wird mit einem normalen Dinkelmehl aber auch Weizenmehl genauso funktionieren, es kann nur sein, dass der Anteil von Wasser sich dann etwas ändert. Also einfach ausprobieren und das Rezept etwas anpassen.

Und die leichte gelbliche Farbe kommt vom Curry, auch von Curry bekomme ich einfach nicht genug und könnte es auch in so vielen Gerichten verwenden.

Curry – kein Gewürz sondern eine Mischung

Das schöne, aber auch manchmal schwierige an Curry ist, dass es ja kein Gewürz ist das gemahlen wird und verwendet, sondern eine Mischung aus zig unterschiedlichen Gewürzen und Kräutern und am Ende kommt ein Curry heraus, dass immer wieder anders schmecken kann. Das Curry von Firma A kann absolut unterschiedlich als das von Firma B schmecken.

Es bedarf also einigen Tests, bis man das Curry gefunden hat, dass man mag und gerne verwendet. Für die Alltagsküche taugt ein Currypulver aus dem Supermarkt, wenn es jedoch mal etwas spezielles geben soll, dann empfehle ich etwas tiefer in die Materie einzutauchen und verschiedene Hersteller auszuprobieren.

So habe ich ein Currypulver von einem großen Bio-Gewürzhersteller, dass ein bisschen scharf ist und ganz anders riecht wie das Curry das ich sonst immer verwendet habe. Und so kann man mit zwei, drei unterschiedlichen Curry-Varianten ganz schön viel Pepp ins Essen bringen und bei gleichem Rezept am Ende unterschiedliche Ergebnisse haben.

In Indien gibt es auch Curryrezepte die speziell für diese Familie sind und das Rezept niemals verraten wird. Ich hoffe ich konnte euch neben dem Rezept auch noch etwas Wissen zum Thema Curry geben 🙂

Rezept

Curry-Sesam Bagels aus Dinkelmehl

leckere Bagel mit Curry-Note und Sesam

Gericht Bagel, Brötchen
Länder & Regionen Amerika
Keyword Bagel, Brot, Brötchen, Sesam
Vorbereitungszeit 1 Stunde 10 Minuten
Zubereitungszeit 20 Minuten
Backzeit 25 Minuten
Portionen 4 Stück

Zutaten

  • 225 g helles Dinkelmehl
  • 25 g Speisestärke
  • 1/4 Würfel frische Hefe
  • 1 TL Zucker
  • 100 ml lauwarmes Wasser
  • 1/2 TL Salz
  • 1 TL Currypulver
  • 1 Eiweiß Größe M

Einstreichen

  • 1 Eigelb Größe M
  • etwas Milch
  • Sesam

Anleitungen

  1. Mehl und Speisestärke in eine Schüssel geben. Eine Mulde formen

  2. In die Mulde die Hefe bröseln, Zucker dazu geben und etwas von dem Wasser

  3. Mit etwas Mehl vom Rand vermischen und nun für ca. 10 Minuten ruhen lassen.

  4. Der Vorteig sollte nun angefangen haben aufzugehen bzw. Blasen zu werfen.

  5. Nun Salz, Currypulver, Eiweiß und restliches Wasser dazu geben und zu einem glatten Teig verarbeiten

  6. Den Teig für ca. 1 Stunde gehen lassen, der Teig sollte sich verdoppelt haben.

  7. Ofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Backblech mit Backpapier auslegen.

  8. Teig in 4 gleichgroße Teile teilen.

  9. Jedes Stück zu einem Brötchen formen. Mit einem Kochlöffel oder dem Finger in die Mitte ein Loch machen und dann etwas vergrößern, damit es nach einem Bagel aussieht

  10. Einen großen Topf mit Wasser vorbereiten und aufkochen lassen und Hitze reduzieren

  11. Nun die Bagels langsam ins Wasser geben und für ca. 1 Minuten ziehen lassen, das Wasser darf nicht mehr kochen!

  12. Etwas abtropfen lassen und dann auf das Backblech legen, so mit allen Balges weitermachen

  13. Eigelb mit etwas Milch verrühren und die Bagels einpinseln, mit Sesam bestreuen.

  14. Für ca. 20-25 Minuten goldbraun backen.

  15. Abkühlen lassen und genießen

Wenn ihr in der Blogsuche mal Bagel eingebt, werdet ihr bereits sehr viele Ergebnisse finden. Unabhängig, dass ich Brot und Brötchen liebe, habe ich doch eine große Schwäche für Bagel. Aber ich finde sie schmecken einfach auch nochmal besser.

Viel Spaß beim ausprobieren dieses Rezeptes aber auch beim stöbern im Blog

Liebe Grüße

Soni

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