Doppelbrötchen mit Ruchmehl

Hallo,

weiter gehen die Experimente mit Ruchmehl, diesmal in Form von Doppelbröchten die ein bisschen an meine geliebten Doppel-Bürli hinkommen.

Schweizer Doppel-Bürli

Noch bin ich nicht bei dem Rezept angekommen, dass so schmeckt wie meine Lieblingsbrötchen aus der Schweiz mit denen ich wirklich viele schöne Erinnerungen verbinde. Am Ende ist es nichts anderes als die kleine Variante des Halbweißbrotes , nur eben in Brötchenform und immer nur im Zweierpack zu bekommen. Daher auch Doppel-Bürli.

Bei jedem Schweiz Besuch ernähre ich mich eigentlich fast ausschließlich von diesen Brötchen und Brot, Landjäger und Käse. Mehr brauche ich tatsächlich nicht. Okay, ein bisschen schweizer Schoki darf natürlich auch nicht fehlen. Ich hatte es ja in einem anderen Beitrag schon mal gesagt, immer wenn wir in die Schweiz gefahren sind, musste der erste Weg in den Supermarkt gehen und die Grundnahrungsmittel für die nächsten Tage mussten gekauft werden.

Auch für jeden Besuch der zu uns kam war es Pflicht mindestens eine Packung Bürli und Landjäger mitzubringen. Aber im Gegenzug hatten wir auch immer Schwarzbrot mitgebracht, da es in dem Gebiet meiner Verwandten nicht so üblich ist und auch nicht so schmeckt wie bei uns. Das Gefühl kenne ich nur zu gut 🙂

Aber den Deal fand ich schon ganz gut und noch heute wird bei jedem Schweizbesuch die Tasche mit Leckereien voll gemacht. Leider hält sich das Brot nicht so lange, sonst würde ich einen größeren Vorrat mitnehmen. Aber mein Ziel ist es noch an DAS Rezept zu kommen, um dann einfach die Erinnerungen immer wenn ich Lust habe aufwecken  zu können.

Ruchmehl-Experimente

Das war mein zweiter Versuch mit Ruchmehl. Das Basler-Brot hatte ich euch ja schon vorgestellt, dieses hatte ich nur mit Ruchmehl gebacken. Bei diesen Doppelbrötchen hatte ich das Mehl mit normalen 405er Mehl gemischt, in der Hoffnung eine etwas hellere Variante zu zaubern, die aber trotzdem noch das typische Aroma hat und vielleicht ein bisschen an den Geschmack zu kommen.

Ganz hat es nicht geklappt, sie waren trotzdem sehr lecker, aber ich habe schon eine Idee was ich als nächstes versuchen werde. Aber so lange ich noch das Mehl zu Hause habe, wird experimentiert was das Zeug hält und die Hoffnung stirbt zu letzt. Meine Vermutung ist, dass ich ein bisschen Sauerteig mit verwenden muss, damit es diese luftige Konsistenz bekommt. Lasst euch überraschen, erstmal kommt das Rezept für diese Doppelbröchten.

Ruchmehl habe ich bei uns bis jetzt noch in keinen gut sortierten Supermarkt bekommen und ich hatte es Anfang des Jahres direkt bei einer Mühle bestellt. Auch normales Mehl und man muss schon sagen, einen Unterschied merkt man trotzdem, auch wenn ich das nicht glauben konnte. Am Ende ist es ja „nur“ Mehl, aber irgendwie ist es doch ein bisschen anders.

Habt ihr schon mal Mehl bei einer Mühl bestellt? Welche Erfahrungen habt ihr damit gemacht?

Unabhängig woher das Mehl ist, gibt es für mich wirklich nichts Besseres als wenn das ganze Haus nach frischem Brot  und Brötchen duftet, leider mache ich es viel zu wenig. Eigentlich sollte es jedes Wochenende selbstgebackenes Brot geben, dann lohnt sich auch der Ansatz von Sauerteig. Aber das Thema schiebe ich tatsächlich schon einige Zeit vor mir her.

Irgendwann soll es aber mal soweit sein und ein neues Kapitel in Sachen Brot und Brötchen wird aufgeschlagen. Jetzt kommt aber erstmal ein weiteres Rezept mit Hefe.

Rezept

Doppelbrötchen mit Ruchmehl

Was ist besser als ein Brötchen? Zwei Brötchen in Form eines Doppelbrötchens. Mit Ruchmehlanteil

Gericht Brötchen
Länder & Regionen Brötchen, Schweiz
Keyword Brot, Brötchen, Hefe, Ruchmehl
Vorbereitungszeit 20 Minuten
Zubereitungszeit 1 day
Backzeit 20 Minuten
Portionen 8 Brötchen

Zutaten

  • 250 g Weizen-Ruchmehl
  • 250 g Mehl 405
  • 10 g Salz
  • 300 ml Wasser
  • 2 g Hefe
  • 10 g Öl
  • Mehl

Anleitungen

  1. Hefe in etwas lauwarmen Wasser auflösen lassen.

  2. Mehlsorten in einer Schüssel vermischen, Salz dazu geben.

  3. Hefewasser mit dem Öl zum Teig geben, Restliches Wasser dazu geben und alles zu einem glatten Teig verarbeiten.

  4. Nun abgedeckt an einem warmen Ort für mindestens 24 Stunden gehen lassen. In dieser Zeit 3-4 mal den Teig falten und strecken

  5. Der Teig sollte sich nun verdoppelt haben.

  6. Gesamten Teig in 8 gleichgroße Stücke schneiden und jedes Stück rund falten. Zum Schluss die Oberseite etwas in Mehl wenden.

  7. Ein Blech mit Mehl bestreuen und nun die Brötchen mit der gefalteten Seite nach unten auf das Blech legen. Immer zwei Brötchen aneinander.

  8. Nochmals gehen lassen.

    Ofen Auf 250 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

  9. Temperatur herunterdrehen und für ca. 20-25 Minuten goldbraun backen.

    Abkühlen lassen und genießen.

Nachdem das mit dem Video in das Rezept einfügen nicht geklappt hat, dann eben so im Beitrag 🙂 Das Video zeigt das rund falten der Brötchen.

Jetzt habe ich Lust auf frische Brötchen bekommen, nachdem ich meist alle Zutaten immer im Haus habe, rühre ich jetzt einen Teig ein 🙂

Viel Spaß beim nachbacken

Liebe Grüße

Soni

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