Erdbeer-Pudding Tarte

Hallo,

wunderbare Erdbeerzeit, ich kann einfach von Erdbeeren nicht genug bekommen und endlich ist es soweit, es gibt auch heimische Erdbeeren und diese schmecken gleich noch besser.

Tarte

Und Erdbeeren zusammen mit einer Puddingcreme und einem knusprigen Boden in Form einer Tarte steigen gerade noch weiter nach oben auf meiner Muss-ich haben-Skala 🙂 Und es hat sich wirklich gelohnt, eine Tarte bedeutet immer etwas Aufwand aber das Ergebnis enttäuscht einen nicht, daher mache ich es auch sehr gerne.

Dieser Boden wird zwar nicht blindgebacken, somit spart man sich schon mal ein bisschen Zeit, aber das auskleiden der Form ist schon immer etwas mühsam, besonders wenn es keine große Form ist. Aber wie ihr wisst, liebe ich kleine Formen besonders wenn man nur einen kleinen Haushalt hat und nicht die gesamte Woche von dem Kuchen essen möchte. Ich kann euch also eine kleine Tarte-Form auch nur empfehlen, besonders mit einem herausnehmbaren Boden. Das erhöht nämlich die Chance das die Tarte so bleibt sie sie soll.

Ich habe auch die ein oder andere Form bei der man den Boden nicht herausnehmen kann und es kostet immer gute Nerven, bis die Tarte herausgekommen ist, ohne zu  zerbrechen oder einen Teil des Randes abzubrechen. Die Investition in eine etwas teurere Form mit dem herausnehmbaren Boden lohnt sich also wirklich.

Erdbeer-Liebe

Es gibt wenig Obst das ich so sehr liebe wie Erdbeeren. Daran kann ich mich auch wirklich nicht satt sehen und so kribbelt es schon immer in den Fingern, wenn im Frühjahr die ersten Erdbeeren angeboten werden. Meistens schmecken sie noch nicht so toll, aber das wird immer besser und die heimischen Erdbeeren sind sowieso unschlagbar im Aroma.

Als Kind sind wir oft auf die Erdbeer-Felder gefahren und hatten diese dort frisch gepflügt und auch die letzten Jahre ist gleich im Nachbarort ein Feld. Frische Erdbeeren sind also garantiert. Im Garten hatte ich auch die letzten Jahre immer wieder versucht Erdbeeren zu züchten. Allerdings mit einem sehr ernüchternen Erfolg und das ist wirklich schade. Dieses Jahr hatte ich nochmal einen Versuch gestartet, allerdings auch nur mit 12 Pflanzen, ob es mal einen Kuchen gibt ist noch abzuwarten.

Nachdem ich den Garten etwas umgestaltet habe, ist es aber mein Plan das ich nächstes Jahr ein großes „Feld“ im Garten mit Erdbeeren bepflanze, so wie ich es aus unseren Garten als Kind in Erinnerung habe. Wochenlang gab es immer frische Erdbeeren direkt aus der eigenen Ernte. Ein Traum, aber jetzt schauen wir mal wie der Ertrag aus dem Hochbeet ist. Schlechter als die Jahre zuvor kann es einfach nicht werden.

Mögt ihr Erdbeeren auch so gerne wie ich?

Vielfältig einzusetzen

Erdbeeren können so vielfältig eingesetzt werden und das nicht nur als süße Variante. Habt ihr Erdbeeren schon mal in einem  herzhaften Gericht verarbeitet?
Nein?
Müsst ihr unbedingt mal machen. Noch vor meinem Blog gab, habe ich ein Schweinefilet auf Rucola und Erdbeeren zubereitet, mit etwas Balsamico und wenn ich mich richtig erinnere, waren auch die Erdbeeren warm. Nach ersten skeptischen Blicken am Tisch als ich es servierte, wurde jedoch probiert und für gut befunden. Da fällt mir doch wirklich ein, dass ich das mal wieder machen könnte. Jetzt ist die perfekte Zeit dafür. Das muss ich mir gleich mal als Idee aufschreiben, sonst vergesse ich es wieder.

 

Aber auch Erdbeeren mit Basilikum sind wirklich lecker, hier hatte ich vor ein paar Jahren schon kleine Kuchen gemacht. Die Kombination ist wirklich sehr lecker und erfrischend, das Rezept könnt ihr hier entdecken. Wenn ich den Beitrag sehe, wäre auch das Rezept etwas was ich mal wieder machen könnte und dann gleich ein paar neue Bilder ergänzen.

Ihr seht schon, die Arbeit mit einem Blog ist nie zu Ende aber auch irgendwie schön die Entwicklung zu sehen. Nicht das jetzt alles perfekt ist, aber ich bin doch schon sehr zufrieden.

Damit ihr jetzt aber erstmal in einer klassischen Variante in den Genuss meiner Erdbeer-Pudding Tarte kommt, hier endlich das

Rezept

Erdbeer-Pudding Tarte

Knusprige Tarte mit fluffigem Erdbeer-Pudding

Gericht Erdbeere, Tarte
Keyword Erdbeere, Tarte
Vorbereitungszeit 20 Minuten
Zubereitungszeit 45 Minuten
Backzeit 2 Stunden 10 Minuten
Arbeitszeit 3 Stunden 15 Minuten
Portionen 1 Tarte

Zutaten

Teig

  • 100 g kalte Butter
  • 50 g Puderzucker
  • 1 Eigelb Größe M
  • 200 g Mehl
  • 1 Pr. Vanille-Salz
  • etwas Vanillepaste

Baiser

  • 1 Eiweiß Größe M
  • 60 g Zucker

Puddingcreme

  • 125 ml Milch
  • 1/2 Packung Backfeste Puddingcreme
  • 5 große Erdbeeren

Anleitungen

  1. Für den Teig die Butter in kleine Stücke schneiden und in eine Schüssel geben.

    Vanillepaste und Vanillesalz dazu geben

  2. Puderzucker, Eigelb und Mehl dazu geben und alles schnell zu einem festen Mürbeteig verarbeiten.

  3. In Folie gewickelt ca. 1 Stunde kühlen.

  4. In der Zwischenzeit kann das Baiser zubereitet werden.

    Dafür das Eiweiß in eine Schüssel geben und aufschlagen. Nach und nach den Zucker dazu geben bis eine feste, glänzende Baisermasse entstanden ist.

  5. Ofen auf 110 Grad Umluft vorheizen.

  6. Kleine Tuffs auf das Backblech spritzen und dann für ca. 60-90 Minuten im Ofen trocknen lassen.

    Je nachdem wie groß die Tuffs wurden, dauert es ggf. etwas länger. Die Baiser sollten aber richtig trocken sein, damit man sie auch etwas aufheben kann.

  7. Puddingcreme nach Packungsanweisung zubereiten. Jedoch nur die Hälfte er Creme machen, oder ihr doppelt das Rezept für den Boden, dann könnt ihr entweder eine große Tarte oder zwei kleine Tarte zubereiten.

  8. Erdbeeren putzen und in kleine Stücke schneiden

  9. Ofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen

  10. Teig aus dem Kühlschrank nehmen und auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen. Der Teig sollte etwas größer sein als die Tarteform.

    Tarte einfetten.

    Teig in die Tarteform legen und einen Rand formen. Überschüssigen Teig entfernen.

    Mit einer Gabel den Boden einstechen.

  11. Puddingcreme darauf verteilen, einen kleinen Rand lassen, da nun noch die Erdbeeren aufgelegt werden

  12. Erdbeeren auf der Creme verteilen und nun in den Ofen geben.

  13. Für ca. 35-40 Minuten Backen.

  14. Aus dem Ofen nehmen und komplett abkühlen lassen, die Masse wird dann erst fest.

  15. Baiser vor dem servieren auf der Tarte verteilen und genießen

Rezept-Anmerkungen

Nicht von der Optik nach dem Backen erschrecken, die Tarte sackt nach dem Backen etwas zusammen und sieht dann nicht mehr ganz so aufgebläht auf. 

Aber das könnt ihr ja auch an den Bildern erkennen.

Dadurch das die Tarte so saftig ist, muss sie innerhalb von einem Tag aufgegessen werden und kann nur schlecht aufgehoben werden. Frisch schmeckt es aber ja immer am Besten

Ihr könnt die Baiser natürlich auch weglassen, aber ich finde es immer sehr Schade wenn man Lebensmittel wegwerfen muss. Außerdem liebe ich Baiser und sie halten sich auch einige Zeit und eignen sich somit auch einfach so als kleine Süßigkeit für Zwischendurch.

Viel Spaß beim nachbacken

Liebe Grüße

Soni

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