Japanischer Cotton Cheesecake mit feiner Zitronennote

Hallo,

schon lange hatte ich mal vor den japanischen Käsekuchen zu  zaubern, und dank der Backbox (*Werbung, unbezahlt und unbeauftragt – selbst gekauft*) hatte ich nun endlich ein Rezept das ich ausprobieren konnte.

Cotton Cheesecake

Cotton = Baumwollen = fluffig, flauschig und genau so ist der Käsekuchen. Ich hatte schon oft davon gelesen und auf meiner „muss ich mal noch Backen – To Do Liste“ steht er auch schon wirklich lange. Wirklich etwas darunter vorstellen konnte ich mir nicht, er sieht ja definitiv nicht nach einem normalen Käsekuchen aus. Aber auf den Bildern kann man schon gut erkennen, warum er auch Cotton Cheesecake heißt, denn der Teig ist richtig flauschig, fluffig und eine Konsistenz die ich so noch nie gegessen habe.

Kurz gesagt, der Japanische Käsekuchen hat mich voll überzeugt und ich werde ihn bestimmt noch öfter backen, dann evtl. auch in einer größeren Form.

Man sollte sich nur viel Zeit dafür nehmen, die einzelnen Schritte sind schon etwas zeit-intensiv aber das Ergebnis entschädigt dafür auf jeden Fall. Und auch Geschmacklich hat er mich voll und ganz überzeugt, denn durch die Konsistenz hat man auch gleich einen ganz anderen Geschmack im Mund, obwohl die Zutatenliste doch sehr überschaubar sind. Und auch so gar nicht das was man von einem Käsekuchen so kennt.

Japanischer Käsekuchen

Der Kuchen wurde erst nach dem zweiten Weltkrieg erfunden, 1947 wurde er wohl das erste mal so wie man ihn heute kennt gebacken. Also keine lange Kuchentradition aber so lange der Geschmack passt, ist das ja absolut egal.

Wirklich zum Trend, auch bei uns in Europa wurde er wohl in den 2010er Jahren, zumindest war es hier das erste Mal das ich davon gehört habe. Und schon so lange steht das Rezept tatsächlich auf meiner Liste. Aber Wasserbad und Co hatten mich immer abgehalten, wohl auch weil es immer noch so viele andere Sachen zum ausprobieren gab.

Aber viel gibt es leider nicht viel zu erfahren über den Käsekuchen selbst, außer eben dass er 1947 in Japan erfunden wurde. Somit kann ich euch dazu tatsächlich nicht mehr mitteilen.

Und so belasse ich den Text heute mal so wie er jetzt ist, und konzentriere mich auf das Rezept, das ihr so unbedingt mal ausprobieren müsst.

Rezept

Japanischer Cotton Cheesecake mit feiner Zitronennote

Japanischer Käsekuchen - ganz anders als das, was wir als Käsekuchen kennen

Gericht Käsekuchen
Länder & Regionen Japan
Keyword Käsekuchen
Vorbereitungszeit 10 Minuten
Zubereitungszeit 20 Minuten
Backzeit 1 Stunde 30 Minuten
Arbeitszeit 2 Stunden
Portionen 8 Stück

Zutaten

  • 2 TL Lemon Curd
  • 120 g Frischkäse (Joghurt)
  • 40 g Milch
  • 30 g Butter
  • etwas Zitronenpaste
  • 1/4 TL Vanillesalz
  • 40 g Mehl
  • 15 g Speisestärke
  • 5 Eiweiß
  • 4 Eigelb
  • 100 g Zucker
  • Chai Gewürz Alternativ ganz wenig Zimt oder Vanille

Anleitungen

  1. Grillrost auf Mittlere Schiene in den Ofen schieben, darunter eine Fettpfanne oder Backblech geben, dieses sollte nah beieinander sein.

    Backformboden mit Backpapier auslegen und Rand mit Butter einfetten

  2. In einen kleinen Topf das Lemon Curd, Frischkäse, Milch und Butter geben und langsam schmelzen lassen bis sich alles komplett aufgelöst hat.

    Nicht kochen! lassen

  3. In eine Schüssel Mehl, Speisestärke und Salz mischen, nun langsam immer etwas von der erwärmten Mischung dazu geben und ohne Klumpen verrühren.

    So lange machen bis eine homogene Masse entstanden ist.

  4. Die 4 Eigelb zum Teig geben und gut verrühren. Immer ein Ei dazu geben, verrühren und nun das nächste dazu geben

  5. 50g Zucker und Zitronenpaste dazu geben und verrühren.

  6. Eiweiß mit dem Rührbesen aufschlagen, langsam die restlichen 50g Zucker einrieseln lassen bis eine feste Masse entstanden ist und sich Spitzen bilden. Allerdings sollte er nicht zu fest sein.

  7. Nun vorsichtig nach und nach unter die Teigmischung heben, zum Schluss mit Gewürzen nach Wahl abschmecken.

  8. Teig in die Form füllen und auf den Grillrost stellen.

    In das Blech darunter heißes Wasser füllen, nun den Backofen einschalten und auf 150 Grad Ober-/Unterhitze aufheizen.

  9. 35 Minuten backen - in dieser Zeit den Backofen nicht öffnen.

  10. Nun kurz die Backofentür öffnen und etwas Dampf entweichen lassen, Temperatur auf 125 Grad Ober-/Unterhitze reduzieren.

    45 Minuten backen

  11. Backofen ausschalten - Backofentür nochmals kurz öffnen und den Kuchen für ca. 10 Minuten im geschlossenen Backoffen lassen.

  12. Form aus dem Ofen holen und etwas abkühlen lassen.

  13. Im noch warmen Zustand den Rand lösen und den Kuchen auf ein Kuchengitter stürzen, sofort wieder drehen und nun auskühlen lassen oder direkt warm servieren.

  14. Wer möchte, kann den Kuchen noch mit etwas Puderzucker bestäuben.

Rezept-Anmerkungen

Die Gewürze sollten sehr dezent sein und nicht den Geschmack des Käsekuchens und der Zitrone überdecken. 

Die Schritte müssen unbedingt so eingehalten werden, sonst wird der japanische Käsekuchen nicht so fluffig, da es wie eine Art Soufflé ist und daher muss der geliebte Blick in den Ofen hier ausfallen. 

 

 

Ich in begeistert von dem japanischen Käsekuchen und es wird ihn definitiv bald wieder geben, vielleicht noch in einer anderen Geschmacksrichtung, hier kann man ja das Zitronenaroma ganz einfach durch einen anderen Geschmack austauschen und dann vielleicht auch in einer großen Springform.

Viel Spaß beim ausprobieren und wenn ihr ihn nachmacht, bitte an die Anleitung halten, sonst ist ja immer etwas Spielraum und der Kuchen/das Gericht nimmt es einem nicht so übel, aber dieser Käsekuchen verzeiht leider keine Fehler. Also einfach mal vor dem Ofen warten, statt einen Blick nach Innen zu wagen 😉 Das Ergebnis wird es euch danken 😉

Liebe Grüße

Soni

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