Lauwarmer Lachs mit Feldsalatpesto

Hallo,

Weihnachten ist ja schon ein paar Tage vorbei aber dieses Rezept ist natürlich nicht nur lecker zu Weihnachten sondern immer wenn man eine tolle Vorspeise benötigt.

Und da es auch keine weihnachtlichen Gewürze beinhaltet ist es auch kein Problem es das ganze Jahr über zu machen.

Ganz klar, diesen Lachs wird es in dieser Art sehr häufig bei uns geben – ich kann nur lecker sagen 🙂

Lachs bzw. Fisch ist ja schon immer lecker, aber so langsam gegart ist der Lachs einfach noch besser. Und dazu reicht dann auch ein Salat. Der Lachs sollte im besten Fall natürlich noch schön glasig sein und dadurch ist er noch besonders saftig. Ein Traum von einem Lachs, den müsst ihr ausprobieren.

Und gerade zu Weihnachten kann man ja nicht nur einen Salat daneben legen, sondern da musste es noch etwas aufregendes geben.
Und daher wurde der Salat in einem Parmesankörbchen gelegt. Und das tolle ist, dieses Parmesankörbchen ist schnell gemacht und macht richtig was her. Nicht nur für Salat und nicht nur an Festtagen.

Für das Rezept einfach hier klicken: Parmesankörbchen

Ich habe es mal als separaten Blogpost angelegt, damit man es auch einfacher findet und nicht das ganze Rezept durchlesen muss für einen kleinen Teil davon 😉

Jetzt aber zum eigentlichen Rezept, dem lauwarmen Lachs mit Feldsalatpesto. Genau richtig gehört, Feldsalatpesto. Ist mal was anderes und hat man so noch nicht gegessen. Gleich noch ein Grund es auszuprobieren 😉

Zutaten für 4 Personen als Vorspeise
500g frisches Lachsfilet
1 Bio Zitrone
3 EL Butter
5 Zweige frischer Thymian

150g Feldsalat
2 Bund Petersilie
2 Handvoll Walnüsse
4 EL Walnussöl
3 EL Rapsöl

Salz
weißer Balsamico
Pfeffer

einige Walnuss-Kerne

Zubereitung:
Das Lachsfilet waschen und wenn noch vorhanden, die Haut abziehen.

Butter in einem kleinen Topf schmelzen, Abrieb der Zitrone und die Thymianblätter dazu geben.

Lachs in ca. 2 cm breite Streifen schneiden. Eine kleine Auflaufform mit etwas Thymianbutter bestreichen und darauf nun den Lachs geben. Restliche Butter dann über den Lachs gießen und mit Klarsichtfolie abdecken und im Kühlschrank aufbewahren.

Dieser Schritt kann dann auch schon vorbereitet werden, so kann der Lachs etwas von dem Thymian-Geschmack aufnehmen.

Für das Feldsalatpesto den Feldsalat gut waschen und putzen. Als Beilage ist ein Teil des Feldsalats gedacht, und so 4 Sträußchen pro Person heraussuchen und beiseite stellen.
Den restlichen Feldsalat in ein Mix-Gefäß geben. Petersilie waschen und ebenfalls mit dazu geben.

Nun mit Walnussöl und Rapsöl aufgießen. Die Flüssigkeit ist wichtig, damit ein schönes Pesto entsteht. Walnüsse dazu geben und nun alles im Mixer zerkleinern. Ggf. etwas schütteln bzw. die erste Mengen an Pesto herausnehmen, falls es zu viel für den Mixer ist.

Das Pesto mit etwas Salz abschmecken.

Die Hälfte des Pestos habe ich in einen kleinen Behälter gegeben und mit weißem Balsamico und etwas Pfeffer zu einer Salatsoße verarbeitet.
Ich gebe bewusst keine Menge von Essig an, da hier die Geschmäcker so unterschiedlich sind, dass man dies nicht pauschal sagen kann.

Ofen auf 80 Grad Umluft vorheizen.

Die Auflaufform mit Lachs dann in den Ofen geben, der Lachs braucht ca. 30-35 Minuten. Je nachdem wie glasig man den Lachs haben möchte.

Nun kann schon mal angerichtet werden.

Nachdem ich ja die Parmesankörbchen dazu hatte, habe ich diese mit dem Feldsalat bestückt und mit dem Dressing beträufelt. Ich habe dann noch einige Walnuss-Kerne mit auf den Salat gegeben.

Auf dem Teller habe ich dann mit dem Feldsalatpesto einen Streifen gezogen, darauf soll dann der Lachs gesetzt werden.

 

Wenn der Lachs die gewünschte Garstufe erreicht hat, diesen leicht mit Küchenpapier abtrocknen, damit nicht zu viel Butter mit auf den Teller kommt.

Wer möchte kann nun noch etwas Feldsalatpesto auf den Fisch geben oder daneben als Dip servieren.

Fertig ist eine tolle Vorspeise, die man so bestimmt noch nie gegessen hat.

Das Feldsalatpesto ist schon etwas speziell, natürlich lässt es sich auch mit einem Basilikumpesto zubereiten. Schmeckt genauso gut und der Geschmack ist etwas gewöhnlicher, aber vielleicht die bessere Alternative für alle die nicht so experimentierfreudig sind.

Viel Spaß beim ausprobieren und nachkochen.

Liebe Grüße
Soni

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