Mojo Verde – heute mal anders

*Werbung im Rahmen eines Blogevents von Zorra Kochtopf und Ikea – Geschirrtuch das auf den Bildern zu sehen ist wurde mir kostenlos von Ikea zur Verfügung gestellt*

Hallo,

ihr wundert euch vielleicht warum nochmal ein Mojo Verde Rezept auf den Blog kommt? Ganz einfach, denn man kann diese leckere Soße auch mit einer Zutat zubereiten, die ihr so vielleicht nicht auf dem Schirm habt.

Was das ist? Das verrate ich euch gleich und auch warum ich es einfach mal ausprobiert habe.

Blogevent CLIII

Blog-Event CLIII - Foodwaste, Misfits und saisonal in Kooperation mit IKEA (Einsendeschluss 15. Juni 2019)
Die liebe Zorra vom Kochtopf hat zusammen mit Ikea ein ganz tolles Blogevent ins Leben gerufen. Es geht um Misfits, Foodwaste und Saisonale Küche und das ist ein super wichtiges Thema das dazu noch so viele Möglichkeiten bietet.

Klar das ich dabei sein wollte und hatte sofort einige Ideen im Kopf die perfekt zu dem Thema passen würden. Zusätzlich gab es noch die Möglichkeit ein kleines Set von Ikea zu gewinnen und ich gehörte zu den glücklichen Gewinnern die auch sofort das Paket zugeschickt bekommen haben. Manchmal darf man auch Glück haben würde ich sagen.

Um was es bei dem Blogevent geht?

Misfits

Schon mal gehört? Dieses Thema ist immer wieder auch in den Medien zu finden und eigentlich schade das man sich damit beschäftigen muss. Denn egal ob eine Karotte nun krumm ist oder nicht, der Geschmack ist der gleiche und am Ende sieht man es ja eh nicht mehr. Aber oftmals werden Obst und Gemüse das nicht der Norm entspricht einfach nicht verkauft oder gar weggeworfen.

Wirklich schwer vorzustellen, dass hier gute Lebensmittel wegen ihrem Aussehen weggeworfen werden und andere Länder mehr als dankbar darüber wären. Das diese genauso gut schmecken soll eben auch bei diesem Event gezeigt werden.

Und wer, wie ich, viel Obst und Gemüse selbst anbaut, der weiß das eine Gurke nicht immer so aussieht wie die, die man im Supermarkt kaufen kann. Aber stört mich das? Nein, definitiv nicht.

Es gibt jetzt sogar einige Geschäfte die extra Misfits unter diesem Begriff verkaufen, gegen Lebensmittelverschwendung und das ist richtig toll. Schade natürlich, das wir diese überhaupt so deklarieren müssen.

Foodwaste

Lebensmittelverschwendung – wie oft überlegt man sich ob man etwas noch essen kann weil das Haltbarkeitsdatum nur um einen Tag abgelaufen ist oder man einfach doch zu viel gekauft hat und dann gar nicht weiß was man mit dem Rest machen soll. Immer wieder kommt man im Alltag an diese Situation an der man einen Teil zur Lebensmittelverschwendung beiträgt.

Ich darf mich hier gar nicht ausschließen, denn ich erwische mich auch immer wieder das ich etwas vielleicht wegwerfen will, nur weil das Haltbarkeitsdatum vor kurzem abgelaufen ist. Statt sich einfach auf seine Sinne zu verlassen und zu prüfen ob es noch gut ist. Ich bin hier schon einen großen Schritt weiter, was aber gedauert hat, und solche Lebensmittel wandern viel seltener in die Tonne. Aber leider bin ich auch hier noch nicht bei 100%. Aber ich arbeite daran – versprochen 🙂

Mein erster Beitrag

zum Blogevent beschäftig sich nicht direkt mit einem der beiden Themen, aber gehört definitiv auch in dieses Event. Denn manchmal muss man einfach umdenken und auch mal etwas ausprobieren, was man so im ersten Blick gar nicht als leckere Zutat erkennt.

Als wir vor Jahren unser Haus gekauft haben, habe ich mich etwas mit den ganzen Blumen, Bäumen und allem was so in unserem Garten wächst beschäftig. Natürlich kommt man da um ein Thema nicht herum, Unkraut. Und so bin ich schon damals auf Giersch gestoßen.

Das hier ist übrigens Giersch:

Und dieser wächst im wahrsten Sinne des Wortes wie Unkraut in unserem Garten. Das man dieses Unkraut zu Salat, Soßen und vielem mehr verarbeiten kann war mir zu diesem Zeitpunkt  noch nicht klar und ich wollte mich irgendwann später mal damit beschäftigen. Es hat etwas gedauert, aber dieses Event hat es mir wieder in Erinnerung gerufen. Warum nicht einfach mal was ausprobieren, so schlecht kann es gar nicht sein.

Und in diesem Augenblick ist die

Giersch Mojo Verde

entstanden. Klassisch wird diese natürlich mit Petersilie oder Koriander zubereitet, aber ich war mutig und habe nun die Blätter vom Giersch verwendet.

Besonders die jungen Blätter schmecken nicht ganz so herb, aber den Geschmack kann ich nicht direkt beschreiben. Aber definitiv nicht schlecht und als ich dann die Mojo probiert habe, war ich absolut begeistert, denn einen großen Unterschied zu einer Mojo mit den klassischen Zutaten gibt es fast nicht.

Ich bin jetzt Giersch Fan – verrückt das Unkraut einen mal so begeistern kann 😉

Ich habe nur eine kleine Portion Mojo gemacht, da man sie nicht so lange aufheben kann, aber Nachschub ist im Garten ausreichend vorhanden, dass man auch immer wieder diese frisch zubereiten kann und so schmeckt sich auch am Besten.

Wie ihr sehen könnt, manchmal muss man einfach mit offenen Augen durchs Leben gehen und auch mal etwas ausprobieren und so kann man ganz neue Geschmackswelten erkunden.

Schaut doch mal im Garten ob ihr auch Giersch finden könnt und probiert die Mojo einfach mal aus. Ich verspreche euch ihr werdet es nicht bereuen. Oder einfach mal einen Salat damit aufpeppen, oder Pesto oder oder oder, einfach mal ausprobieren.

Hier kommt auch schon das Rezept damit ihr sofort loslegen könnt

Rezept

Mojo Verde mit Giersch

Wenn jedes Unkraut im Garten zu so etwas leckerem werden würde, wäre die Gartenarbeit leichter.

Gericht Soße
Länder & Regionen Kanaren, Spanien
Keyword Dip, Mojo, Soße
Vorbereitungszeit 5 Minuten
Zubereitungszeit 10 Minuten
Portionen 1 Glas

Zutaten

  • 1 Handvoll Giersch, junge Blätter ca. 12 g
  • 3 Knoblauchzehen
  • 1/2 TL Salz
  • etwas Kreuzkümmel
  • 50 ml Weißweinessig
  • 100 ml Olivenöl

Anleitungen

  1. Giersch waschen und abtrocknen

  2. Knoblauch schälen und in eine Schüssel geben. Salz, Kreuzkümmel und Essig dazu geben.

  3. Mit dem Pürierstab alles zu einer homogenen Masse verarbeiten.

  4. Nun den Giersch dazu geben und ebenfalls verarbeiten. Es sollte sich dann alles verbunden haben.

  5. Nun langsam das Öl unter ständigem mixen einfließen lassen . Die Mojo sollte dann eine cremige Konsistenz haben.

  6. Abschmecken und dann in ein Schraubglas füllen. Im Kühlschrank hält sich die Mojo für 1-2 Wochen. Theoretisch zumindest 🙂

Schon auf der Suche nach Giersch im Garten um ihn nicht nur auf den Kompost zu legen sondern um damit Mojo zu machen?

Dann viel Spaß beim nachmachen.

Falls ihr nicht wisst wozu man die Mojo essen kann – eigentlich allem. Klassisch zu Kartoffeln, aber auch zu grünem Spargel ein Traum 🙂

Liebe Grüße

Soni

Teile diesen Beitrag, wenn er dir gefällt
Folge:

1 Kommentar

  1. 12. Juni 2019 / 11:54

    Super wozu man Un-Kraut alles verarbeiten kann. Dein Mojo Verde würde ich gerne probieren. Danke fürs Mitmachen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.