Osterhefezopf mit Quark

Hallo,

Ostern steht vor der Tür, es wird Zeit für ein leckeres Rezept für einen Hefezopf, der natürlich nicht nur zu Ostern schmeckt.

Hefezopf

Ich liebe Hefeteig einfach, egal ob man daraus Brötchen und Brot zaubert oder eben einen süßen Hefeteig zubereitet und daraus dann Leckereien wie einen Hefezopf, Osterbrot oder ähnliches herstellt. Der Geschmack ist einfach toll und ich weiß gar nicht ob es Kindheitserinnerungen oder später entstanden ist, aber ich verbinde mit einem stück süßem Hefekuchen immer eine schöne Zeit und Glücklichsein.

Mittlerweile ist es sogar egal, ob Rosinen im Gebäck sind oder nicht. Früher hätte ich einen großen Bogen um ein Osterbrot gemacht, einfach weil dort richtig viele Rosinen eingearbeitet sind. Aber jetzt finde ich es ganz lecker, besonders in der Variante für Ü18 mit Rumrosinen 🙂 So kann sich der Geschmack verändern.

Solltet ihr keine Rosinen mögen ist es jetzt kein Grund nicht weiterzulesen, denn dieses Rezepte beinhaltet KEINE Rosinen 🙂 Aber natürlich könnte man Rosinen auch immer noch mit anderen getrockneten Früchten ersetzen, z. B. Cranberries oder getrocknete Kirschen. Einfach mit der Lieblingszutat austauschen und schon kann es weiter gehen.

Aber dieser Hefezopf kommt ganz klassisch daher und ohne Schnickt Schnack – einfach purer Geschmack, genau wie ich ihn liebe.

Hefe

Hefe wird ja gerade mit Gold aufgewogen, verrückt was man da gelesen hat. Hier bei uns in Bayreuth gab es nur kurz einen Engpass, ansonsten hatte man immer Hefe entweder frisch aus dem Kühlregal oder getrocknet bekommen. Aber es gab wohl wirklich abenteuerliche Geschichten und mich würde nur zu sehr interessieren, was damit alles gemacht wurde.

Denn sonst ist Hefe ja wirklich immer ausreichend vorhanden, selbst zur Weihnachtszeit gab es hier nie Probleme.

In diesem Fall ist der Osterhefezopf auch mit Trockenhefe zubereitet, auch kein Problem. Viele schwören ja immer auf frische Hefe und das es mit Trockenhefe nicht funktioniert, dass kann ich so auf keinen Fall bestätigen. Meine Erfahrung ist einfach nur diese, dass man mit der Trockenhefe etwas länger warten muss bis der Teig schön aufgeht, ob das nun Einbildung ist oder wirklich so kann ich nicht sagen, aber ich hatte noch nie ein Problem damit.

 

Und das tolle ist natürlich das man Trockenhefe einfach lange aufheben kann. Ich habe immer eine Packung zu Hause, falls spontan die Lust auf ein Brot oder Hefegebäck kommt, dann ist man immer ausgestattet.

Ansonsten backe ich aber auch einfach gerne mit frischer Hefe, viele Rezepte die man im Blog findet sind mit frischer Hefe zubereitet, aber so kann man natürlich auch jedes Rezept das mit Trockenhefe zubereitet ist mit frischer Hefe herstellen und andersherum. Man muss nur die Umrechnung beachten 🙂

Hefegebäck auffrischen

Bestimmt kennt ihr dieses Phänomen, Hefegebäck frisch aus dem Ofen ist richtig samtig, fluffig und weich, das hält auch noch einen, manchmal zwei Tage und dann wird er etwas trocken und ist einfach nicht mehr so wie direkt aus dem Ofen.

Es wäre jedoch viel zu Schade, dann das Hefegebäck wegzuwerfen denn es gibt einen ganz einfachen Trick der bis jetzt wirklich immer geklappt hat. Nicht immer ist er notwendig, denn teilweise hält das Gebäck gar nicht so lange das man es auffrischen muss, sollte es aber einmal der Fall sind, kann ich folgendes nur empfehlen.

Hefegebäck auf einen Teller geben – bei mittlerer Hitze für ca. 20-30 Sekunden in die Mikrowelle geben. Das Gebäck ist danach wieder fluffig und saftig und dazu kommt das es natürlich auch noch leicht warm ist und so kann man z. B. diesen Osterhefezopf einfach über ein paar Tage wunderbar essen, ohne auf einem ausgetrockneten, trockenen Stück herumbeißen zu müssen. Ich hatte den Zopf fast eine Woche zu Hause – 2 Personen Haushalt sei Dank! – und mit diesem Trick hat er wirklich jeden Tag wie frisch aus dem Ofen geschmeckt.

Der Trick funktioniert übrigens auch bei Küchla 🙂 Also mal im Hinterkopf behalten, falls ihr doch mal in die Situation kommt.

Damit ihr aber jetzt auch so von meinem Osterhefezopf schwärmen und ggf. den Trick ausprobieren könnt, kommt hier auch schon das

Rezept

Osterhefezopf mit Quark

Saftiger, klassischer Hefezopf mit Quark, nicht nur zur Osterzeit lecker

Gericht Hefegebäck, Hefezopf, Osterzopf
Keyword Hefegebäck, Hefezopf, Ostern, Osterzopf
Vorbereitungszeit 15 Minuten
Zubereitungszeit 1 Stunde
Backzeit 30 Minuten

Zutaten

  • 500 g Mehl
  • 1 Päckchen Trockenhefe
  • 1 Ei Größe M
  • 125 g Zucker
  • 1 Prise Vanillesalz
  • 1 TL Zitronenpaste
  • 1 TL geriebene Zitronenschale
  • 75 g Butter
  • 250 g Quark 20%
  • 100 ml lauwarmes Wasser

zum einstreichen

  • 1 Ei Größe M
  • 1 EL Milch
  • 25 g Mandelblättchen

Anleitungen

  1. Mehl in eine große Schüssel geben und Trockenhefe dazu geben und vermischen

  2. Zucker mit in die Schüssel geben und ebenfalls vermischen

  3. Eine kleine Mulde formen und das Ei hineingeben sowie Zitronenpaste und geriebene Zitrone, Prise Salz nicht vergessen. Etwas vermengen

  4. Butter in einem kleinen Topf bei geringer Hitze schmelzen

  5. Quark und Wasser zum Mehl geben und verrühren.

  6. Zum Schluss die flüssige Butter über die Masse geben und alles zu einem glatten Teig verkneten.

  7. Teig abgedeckt für mindestens 1 Stunde an einem warmen Ort gehen lassen

  8. Wenn der Teig sich mindestens verdoppelt hat, kann er weiterverarbeitet werden.

  9. Ofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Blech mit Backpapier auslegen

  10. Teig auf die bemehlte Arbeitsfläche geben und kurz durchkneten. In drei gleichgroße Teile schneiden

  11. Jedes Teil zu einem nicht zu dünnen Strang formen, so mit allen drei Teilen fortfahren, sie sollten alle gleich lang und dick sein.

  12. Nun wird geflochten, die beiden Enden etwas unter den Teig einschlagen.

  13. Auf das Backblech legen

  14. Ei in eine Tasse geben, verschlagen und Milch dazu geben und gut verrühren.

  15. Hefezopf damit einstreichen und mit Mandelblättchen bestreuen

  16. Für ca. 30 Minuten auf mittlerer Schiene backen. Sollte er zu schnell dunkel werden, die Hitze etwas reduzieren und eine Alufolie auflegen.

  17. Der Hefezopf ist durch gebacken wenn auch die Unterseite gut gebräunt ist.

  18. Aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen

Aber nicht nur Pur schmeckt der Osterhefezopf richtig lecker, wer möchte kann auch einfach etwas seiner Lieblingsmarmelade auf das Brot geben und hat so gleich noch mehr Genuss. Gerade wenn ich es aufgefrischt habe, noch leicht warm und dann etwas Erdbeermarmelade – ein Traum 🙂

Viel Spaß beim ausprobieren und nachbacken

Liebe Grüße

Soni

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