Pide – türkisches Fladenbrot

Hallo,

es war mal wieder an der Zeit etwas Neues auszuprobieren und passend zu den gefüllten Weinblättern brauchte ich ein Rezept das ebenfalls aus dieser Gegend kommt. Und da war Pide natürlich perfekt.

Pide

Vielleicht habt ihr im türkischen Restaurant schon mal Pide gelesen oder gar probiert. Das Fladenbrot aus der Türkei wird aus Hartweizenmehl hergestellt und hat diese typische Rautenform. Außerdem ist das Brot goldbraun gebacken und sehr knusprig.

Ich hatte mich bei dem Belag dann für schwarzen Sesam entschieden, traditioneller soll wohl aber Schwarzkümmel sein. Aber den hatte ich nicht im Haus und da ich schwarzen Sesam so liebe, war klar das dieser auf das Brot kommt.

Pide gibt es während der Fastenzeit, in der man ja nur in der Dunkelheit essen darf aber auch das ganze Jahr über zu den klassischen Gerichten wie Kebap oder Köfte. Ihr könnt euch vielleicht denken, dass demnächst ein weiterer Ausflug in die türkische Küche kommen könnte.

Aber wie schon zu Beginn gesagt, bei mir war das Brot die Beilage zu den Weinblättern. Da ich diesen nicht die Show stehlen wollte, sollte es nichts anderes großes dazu geben. Das Fladenbrot hat auf jeden Fall super dazu gepasst.

BBQ Time

Aber nicht nur zu den Weinblättern sondern auch mal als eine leckere Alternative zu den üblichen Brotsorten für einen Grillabend eignet sich das Pide sehr gut. Durch das Hartweizenmehl hat es einen etwas anderen Geschmack als die typischen Mehlsorten. Es ist auch etwas weniger fluffig und eher fest. Aber so wie ich gelesen habe, solle es wohl so sein 🙂

Wie ihr ja schon die letzten Jahre mitbekommen habt, ist bei schönen Wetter am Wochenende meistens Grillen angesagt, ich liebe dieses Kochen an der frischen Luft sehr. Auch wenn wir schon im Frühjahr oder Herbst gegrillt und dann in der Wohnung gegessen haben, ist es doch im Sommer etwas anderes.

Wenn man dann direkt auf der Terrasse das gegrillte essen kann und dann einfach den Abend bei einem schönen Glas Wein ausklingen lassen kann. So könnte es jeden Tag sein. Zu diesem tollen Gefühl gehört für mich meistens auch ein frisches, selbstgebackenes Brot dazu. Gerne auch immer wieder was Neues was es so noch nicht gab.

Einfach probieren

ist hier das Motto, da es selten ein Brot zweimal gibt, ist natürlich auch immer ein gewisses Risiko damit verbunden. Denn wer weiß schon ob es so funktioniert wie es soll bzw. dann auch noch schmeckt. Aber bis jetzt sind die Experimente meistens gut gegangen, ich hatte erst ein Brot das wirklich gar nix wurde. Aber das kommt dann auch nicht auf den Blog.

Auf den Blog dürfen nur die erprobten und für gut befunden Rezepte. Und das sind ja noch immer einige. Und das ausprobieren übernehme ich ja gerne für euch – ihr müsst euch dann nur noch an das Rezept halten, dann kann ich fast schon garantieren, dass ihr ein tolles Brot bekommt. Geschmack ist natürlich bei jedem anders, aber meistens dürfen immer ein paar Leute meine Brote probiere und somit fließt hier nicht nur mein Geschmack mit ein

Damit ihr auch mal Pide selbst machen könnt, hier das

Rezept

Pide - türkisches Fladenblort

Rezept für 2 typische Fladenbrote aus Hartweizenmehl

Gericht Brot, Fladenbrot
Länder & Regionen Türkei
Keyword Brot, Fladenbrot, Pide
Vorbereitungszeit 2 Stunden
Zubereitungszeit 30 Minuten
Backzeit 20 Minuten
Portionen 2 Brote

Zutaten

  • 15 g frische Hefe
  • 1/2 TL Zucker
  • 100 ml lauwarmes Wasser
  • 500 g Hartweizenmehl
  • 1 TL Salz
  • 2 El Olivenöl
  • 200 ml Wasser

zum bestreichen/bestreuen

  • 1 Ei
  • etwas Wasser
  • Sesam

Anleitungen

  1. Für den Vorteig das Wasser in eine Schüssel geben, Zucker und Hefe dazu, verrühren und etwas gehen lassen.

  2. In eine Schüssel das Mehl geben und Salz untermengen. Eine Mulde hineindrücken.

  3. Hefewasser und Olivenöl in diese Mulde geben und nun mit etwas Mehl von der Seite zu einem Teig verarbeiten.

  4. Nun das Wasser (nicht gleich die volle Menge) dazu geben und vom Rand her mit weiterem Mehl verrühren.

  5. Der Teig sollte nach dem langen kneten elastisch und glatt sein und nicht mehr an den Fingern kleben. Dies dauert ca. 10 Minuten bis er diese glatte Struktur hat

  6. Die Schüssel mit Öl einstreichen und dann den Teig hineinlegen und ebenfalls mit Öl bestreichen.

  7. Für ca. 90 Minuten gehen lassen bis sich der Teig verdoppelt hat.

  8. Teig in zwei Portionen aufteilen.

  9. Jede Portion mit dem Nudelholz zu ca. 0,5 cm dicke Fladen ausrollen. Etwas ruhen lasen.

  10. Ofen auf 200 Grad Umluft vorheizen.

  11. Den Fladen auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen und mit dem Messerrücken das Rautenmuster eindrücken.

  12. Das Ei mit etwas Wasser verquirlen und auf den Fladen streichen.

  13. Mit Sesam bestreuen und in den Ofen geben.

  14. Beide Fladen für ca. 15-20 Minuten goldbraun backen. Sie sollten dann leicht gebräunt sein.

  15. Aus dem Ofen nehmen und noch heiß mit einem Küchentuch einwickeln, so bleiben sie schön weich und können nicht austrocknen.

Die Fladen schmecken frisch, noch leicht warm am Besten. Ihr könnt, wenn ihr nicht so viel braucht, auch nur den halben Teig zubereiten, später wird das Brot sonst sehr fest. Also lieber dann frisch backen.

Und gefällt euch die Idee Pide selbst zu backen?

Viel Spaß beim nachbacken

Liebe Grüße

Soni

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