Zwiebelkuchen

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Hallo,

im Herbst ist wieder Zeit für mehr herzhafte Gerichte.

Dazu gehört auch der Zwiebelkuchen. Durch meine halben Wurzeln aus Baden Württemberg bzw. der Grenzregion zur Schweiz gehört Zwiebelkuchen einfach zum Herbst.

Das ist eine meiner ersten Kindheitserinnerungen, Zwiebelkuchen und Speckkuchen (für meine Oma und mich, da wir keinen Zwiebelkuchen mochten (kann ich überhaupt nicht mehr verstehen…)) 🙂
Das gab es im Herbst/Winter sehr oft und war immer ein großes Familienfest. Es wurde dann auch nicht nur ein Blech gemacht sondern gleich zig, denn wenn man schon mal am Zwiebel schneiden ist, ist es egal ob man dies für 1 Blech oder mehrere macht 🙂

Und dazu gab es immer noch Mehlsuppe – aber da bin ich dann endgültig ausgestiegen und das ist noch heute so.

Aber Zwiebelkuchen gehört heute für mich zum Herbst, denn jetzt esse ich ihn auch. Wobei ich sagen muss, die Variante ohne Zwiebeln war auch immer lecker. Heute genieße ich den Zwiebelkuchen jedoch mit Federweißer oder der roten Variante davon. Diesen habe ich letztes Jahr das erste Mal getrunken und hat mir sehr gut geschmeckt.

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Damit ihr auch in den Genuss von diesem leckeren Zwiebelkuchen kommt, hier das Rezept, allerdings nur für 1 Blech 🙂

Zutaten für 1 Backblech:
500g Mehl
1 TL Salz
1/2 Würfel frische Hefe
250ml warme Milch
50g Butter

Belag:
700g Zwiebeln
3 Eier
250g saure Sahne
125g gewürfelter Speck
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Für den Teig das Mehl in eine Schüssel geben und eine Mulde bilden.
Darin Salz geben und die Hefe zerbröseln.

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125ml Milch erwärmen und dann vorsichtig in die Mulde gießen. Salz, Hefe und Milch miteinander verrühren und dann für ca. 15 Minuten zeihen lassen. Die Hefe sollte sich dann aufgelöst haben und leichte Blasen schlagen.

Die Butter zusammen mit den weiteren 125ml Milch erwärmen.
Wenn sich die Butter aufgelöst hat, die Mischung zu dem Mehl geben und alles zu einem glatten Teig verarbeiten. Das geht eigentlich ganz schnell mit der Hand, so dass man kein Rührgerät dazu benutzen muss.

Den Teig dann für mindestens eine Stunde an einem warmen Ort abgedeckt gehen lassen.

In der Zwischenzeit kann der Belag zubereitet werden.
Die Zwiebeln schälen, vierteln und dann in Streifen schneiden, so dass man am Ende geviertelte Ringe hat.

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Öl in einem Topf erhitzen und Zwiebeln darin glasig anschwitzen und dann abkühlen lassen.

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In einer Schüssel die Eier mit der Sauren Sahne vermischen und kräftig mit Salz und Pfeffer würzen.
Wenn die Zwiebeln abgekühlt sind, die Eier-Mischung dazugeben und alles gut miteinander verrühren. Die Speckwürfel ebenfalls mit unterheben.

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Wenn der Teig sich verdoppelt hat, kann er weiterverarbeitet werden.

Backofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

Backblech mit einem Backpapier auslegen.
Den Teig nochmals kurz durchkneten und dann auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen. Der Teig sollte dann die Größe des Backbleches haben.

Den Teig dann auf das Backpapier heben und so verarbeiten, dass ein Rand am Blechrand entstanden ist. Dies ist wichtig, denn die Zwiebel-Eier-Masse ist recht flüssig.

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Nun die Zwiebel-Eier-Masse auf dem Boden verteilen, so dass die Masse komplett auf dem Teig verteilt ist.

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Nun für ca. 35 Minuten goldbraun backen.

Sofort noch heiß servieren – dazu passt perfekt ein Federweißer oder ein leckerer Weißwein.

DSC 0657 - Zwiebelkuchen

Viel Spaß beim nachbacken.

Liebe Grüße
Soni

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