Das war´s 2018 oder auch die Hauptspeise an Heilig Abend

BaumHallo,

ist es nicht verrückt wie schnell 2018 schon wieder vorbei gegangen ist. Und jetzt ist wieder der letzte Tag und man schaut sich das vergangene Jahr so an und überlegt was alles passiert ist…

Das erste Halbjahr

war ziemlich spannend und aufregend.

Spannend weil ich bei meinem ersten Bloggertreffen in Berlin war. Dank der Einladung einer lieben Bloggerkollegin aus der Nachbarstadt ging es für mich in die Großstadt um viele Eindrücke aus dem Bloggerleben mitzunehmen und natürlich auch viele nützliche Tipps und Tricks zu erhalten. Ein ganzer Tag unter Bloggern und ein paar kannte man auch schon. Und viele andere Blogger habe ich kennengelernt. Auch wenn jetzt aus keinen dieser neuen Bekanntschaften die große Freundschaft entstanden ist, war es doch sehr inspirierend.



Auch weil nicht nur Foodblogger anwesend waren, sondern auch Blogger aus sämtlichen Sparten und so hat man auch hier noch viele Eindrücke sammeln können. Das hat mir gut gefallen.

Das ich jedoch in der ersten Reihe saß und dann zwei mal mich Aktiv beteiligen musste war mir jetzt nicht ganz so recht, aber wenn man Blogger sein will, muss man da wohl durch. Da muss ich wohl noch ein bisschen meine Schüchternheit ablegen. Dann hätte ich vielleicht auch das Gespräch mit zwei großen Bloggern gesucht, so habe ich sie nur von der Ferne beobachtet und überlegt, sind sie es oder nicht. Natürlich waren sie es, aber diese Ungewissheit hat es mir auch erleichtert, nicht hinzugehen. Verrückt oder? Aber so bin ich halt, vielleicht auch der Grund warum ich euch nicht von der tollen Karriere meines Blogs erzählen kann. Da fehlt mir wohl so ein bisschen was, aber ich bemühe mich regelmäßig und wie schon letztes Jahr möchte ich aktiver sein.

Aber da war ja noch was, achja mein Leben 1.0 und ohne das kein Gehalt, kein Hobby.  Aber man soll ja Träume haben und auf meiner To Do Liste stehen noch so viele Sachen, vielleicht führ ja der ein oder andere Punkt ja doch zu ein bisschen Erfolg.

Bei dem Bloggertreffen habe ich dann auch so richtig viel zum Thema DSGVO gehört. Bis zu diesem Zeitpunkt dachte ich immer das es mich ja eh nicht betrifft, bin ja nur ein kleiner, unscheinbarer Blog. Aber ich wurde eines Besseren belehrt und das hat so ein bisschen die Panik in mir entzündet. Was da alles zu machen ist, damit man konform ist. Oh weh. Kurz war meine Überlegung, ob ich den Blog einfach schließe, wäre es wirklich aufgefallen? Aber irgendwie wollte ich das nicht, ich habe schon so viel Herzblut hineingesteckt und so ein paar Herausforderungen sind ja nicht schlecht im Leben. Und bei meinen Recherchen wurde dann klar, mein alter Blog kann nicht bleiben wie er ist.

Soni – Cooking with love 2.0

wurde geboren. Denn mit meiner kostenlosen Blogspot-Seite konnte ich leider nicht weitermachen. Also fing eine lange Suche an, was es für alternativen gibt und musste mich dann auch mit dem Thema auseinandersetzen. Ich hatte mich dann für einen Anbieter entschieden und erstmal versucht eine HP über WordPress selbst zu gestalten mit den Mitteln die man hat. Aber ganz ehrlich, das war gar nix. Außer Frust hat es nix gebracht. Also wieder auf die Suche gegangen und dann habe ich MEIN Theme gefunden. Und eine Investition getätigt, denn so ein Theme ist nicht so billig, wobei meines wirklich im Verhältnis zu den anderen günstig war.

Aber gut, wenn man bedenkt was man sonst so alles ausgibt, dann ist das wirklich nix dagegen. Damit war es aber nicht getan, vor mir lag ganz schön viel Arbeit bis der Blog vorzeigbar war und ein bisschen Stolz bin ich auch auf mich, denn ich habe dies alles alleine geschafft.

Es gibt den ein oder anderen Punkt im Blog noch, mit dem ich nicht zufrieden bin, aber sonst kann er sich schon sehen lassen. Und soweit DSGVO-konform sollte er auch sein, zumindest was ich als Laie machen konnte. Alle Verträge geschlossen die man braucht, Dokumentationen gemacht und was sonst noch so notwendig war und das alles rechtzeitig das ich mit in krafttreten den neuen Blog hatte.
ogo_sonicookingwithlovenewEine große Hürde war noch der Umzug, aber er hat eigentlich ganz gut funktioniert. Leider hat das mit den Links bei Facebook nicht so gut geklappt, aber man kann ja nicht alles haben 😉

Und so war das erste Halbjahr schon wieder vorbei.

Das zweite Halbjahr

konnte ich mich wieder auf den Blog konzentrieren.

Und vor allem auf Rezepte probieren und experimentieren. Dies war im ersten Halbjahr nicht so möglich, denn hier ging es um viele technische Angelegenheiten. Umso mehr habe ich mich gefreut das es jetzt wieder an den  Herd ging 😉

Ein bisschen Urlaub war auch und auch da haben wir uns verwöhnen lassen und von Österreich und Bayerischen Wald durften einige Leckereien mit nach Hause und auch Ideen habe ich mit genommen. Noch nicht alles ausprobiert, aber notiert und wenn es passt wird das alles umgesetzt. Denn hier kommen wir ganz klar wieder zu einem Problem, der  Zeit. Ich habe so viele Ideen was ich alles machen möchte, nicht nur Kochen und Backen sondern auch im Bereich Social Media und Verbindungen aufbauen.

Ein Media Kit soll her, Visitenkarten wollte ich erstellen und zu vielen tollen Bloggertreffen gehen. Das alles hat leider nicht geklappt. Mit jeder Absage von den limitierten Plätzen zu den Events war ich natürlich enttäuscht und noch mehr wenn man dann bei Instagram und Facebook gesehen hat, wer alles dort ist und was sie alles erlebt haben. Aber da fehlen einem wieder ein paar Follower, was ich auch verstehe. Schließlich geht es ja um Werbung und wenn jemand nur 1.500 Follower bei  Instagram hat ist die Reichweite einfach eine andere als wenn jemand ein vielfaches davon hat.

Aber ich gebe nicht auf. Und wenn ich es dann mal auf ein Event schaffe, brauche ich die Visitenkarten. Das wird wohl mein erstes Projekt in 2019 werden. Jetzt sollte sich die Homepage nicht mehr ändern und dann kann man mal ein paar drucken lassen.

Und wie immer drehte sich die zweite Jahreshälfte wieder um Plätzchen und die Advents-/Weihnachtszeit. Es ist aber auch die schönste Zeit im Jahr und hier konnte ich dann meine kreative Phase ausleben die ich im ersten Teil des Jahres etwas zurückstecken musste. Es sind wieder viele tolle Plätzchenrezepte dazu gekommen und ein bisschen experimentiert wurde auch.

Nach ein paar Plätzchen sitze ich nun hier und denke so über das Jahr 2018 nach. War es ein gutes oder ein schlechtes Jahr? Was hätte ich besser machen können? Was lief gut? Und die wichtigste Frage überhaupt, was macht man 2019 aus dem Jahr. Wieder ein leeres Buch mit 365 Seiten liegt wieder vor uns und will beschrieben werden.

Mal sehen was man daraus macht, Träume nicht nur träumt sondern umsetzt, Wünsche erfüllt und zwar nicht nur die eigenen und einfach das Leben lebt. Es wird immer Höhen und Tiefen geben, aber genau diese prägen uns und wenn das Jahr  nix wird das nächste kommt bestimmt.

Nicht immer läuft alles nach Plan

und das ist auch der Grund, warum meine Hauptspeise von Heilig Abend keinen eigenen Post bekommt.

Oft werde ich gefragt, ob bei mir denn nie etwas schief geht und immer alles klappt? Diese Frage kann ich ganz klar mit Nein beantworten. Klar ihr bekommt davon nicht so viel mit, denn man prahlt ja nur ungern mit seinen Misserfolgen, aber diese habe ich natürlich auch.

Ein Zucchinibrot das so überhaupt nicht geschmeckt hat bzw. viel zu weich war. 2 Sorten Plätzchen die einfach nur für die Tonne waren  und dann mein Hauptgang zu Weihnachten. Und das sind nur die Sachen an die ich mich erinnere. Manchmal ist einfach der Wurm drin, aber das sollte nie einen abhalten, es nicht nochmal zu versuchen.

Lasst euch davon nicht entmutigen. Ich glaube fest daran, dass wirklich JEDER der es möchte, Kochen und Backen kann. Es muss ja nicht gleich ein ganzes Menü sein oder aufwendige Torten. Meistens sind es auch die kleinen, einfachen Sachen die einfach gut schmecken und man auch ein Gefühl dafür bekommt. Wenn das klappt, kann man sich ja neue Ziele setzen.

Ganz wichtig ist auch, dass man auf bewährte Rezepte zurückgreift und erst wenn man sicher ist, anfängt etwas zu experimentieren. Das einzige was man wirklich braucht ist, Liebe. Die Leidenschaft aus einzelnen Zutaten ein leckeres Gericht zu zaubern, aus ein paar Eiern, Milch, Butter und Mehl einen tollen Kuchen zu zaubern und sich auf die Sache zu konzentrieren. Und zum Abschluss der Zubereitung eine Prise Liebe darüber zu streuen. Dann schmeckt es bestimmt. Ich bin überzeugt davon und ich würde sagen, dass es auch das Geheimnis meines Kochens und Backens ist und das man es immer ein bisschen schmeckt. 🙂

Lende gefüllt mit Ziegenfrischkäse und Rosmarin

hört sich doch lecker an. War es auch, dass muss ich ja auch sagen. Trotz das sich die Zubereitung als Katastrophe herausgestellt hat, hat es wirklich lecker geschmeckt. Es war also kein kompletter Reinfall, aber eben nichts was ich euch so auf den Blog setzen würde. Ich könnte jetzt zwar den Teil weglassen der nicht geklappt hat und euch das Rezept online stellen. Aber das möchte ich nicht. Ich werde es aber nochmal nachkochen, denn es war wirklich sehr lecker.

Was ist schief gegangen?

Da ich kein Küchengarn zu Hause hatte und vergessen hatte eines zu Kaufen, dachte ich mir, ich fixiere die Füllung in meiner Lende mit Speck. Also die Lende gefüllt und mit Speck umwickelt. Speck ist ja immer eine gute Idee und wenn sich der Speck zusammenzieht, dass bleibt die Füllung da wo sie hinsoll.




In der Theorie zumindest 🙂 Und ich hatte sowas in der Art auch schon gemacht, da hat es geklappt. Aber aus irgendeinen Grund war zum Ende des Bratvorgangs leider kein Speck mehr an der Lende sondern komplett an der Pfanne festgebacken. Keine Chance auf Rettung, also musste die Lende ohne Speck in den Ofen, und da ist natürlich dann ein Teil der Füllung ausgetreten. Das habe ich dann gar nicht mehr fotografiert, denn es hat schlimm ausgesehen.

Aber da ich ja eine Hauptspeise brauchte, hatte ich das beste daraus gemacht und das Fleisch aufgeschnitten und die herausgelaufene Füllung dann einfach auf dem Fleisch verteilt. Ging auch, aber naja, schön war was anderes. So kam es dann auch dazu, dass ich die Hauptspeise gar nicht mit meiner Kamera fotografiert habe sondern eben nur mit dem Handy schnell ein Bild gemacht habe.

Hauptspeise

Da aber der Geschmack überzeugt hat, wird es dieses Gericht bald nochmal geben, und dann wird es hoffentlich nach Plan klappen und ihr bekommt das Rezept dazu.

Als Beilage gab es Rosmarin-Ofenkartoffeln und karamellisierte Karotten.

Die Vor- und Nachspeise dürfen aber auf den Blog. Dafür benötige ich dann nur mal wieder Zeit 🙂 Ach, es ist doch ein Teufelskreis. Aber so lange müsst ihr nicht warten, versprochen.

 

Ich wünsche euch einen guten Rutsch ins neue Jahr 2019 und hoffe das alles eure Träume und Wünsche für das neue Jahr in Erfüllung gehen. Lasst es gut gehen und habt eine schöne Feier.

Liebe Grüße

Soni

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