Rotweinbraten mit Zwiebelgemüse

 

Hallo,

tatsächlich gibt es nicht so häufig Rinderbraten bei uns, verschiedene Schweinebraten hatte ich euch ja schon vorgestellt. Das soll aber nun vorbei sein, endlich kommt mal ein Rinderbraten in den Blog.

Rotweinbraten

Der Rotweinbraten hat Ähnlichkeiten mit einem Sauerbraten, allerdings wird er nicht so lange eingelegt. Sauerbraten sind ja tagelang in dem speziellen Sud eingelegt bevor sie dann zum Braten verarbeitet werden.

Die  Zubereitung des Rotweinbratens geht da schon etwas schneller, dieser muss nämlich nur einen Tag im Rotwein liegen und kann dann schon verarbeitet werden. Nach dem Tag ist das Fleisch auch schon zarter geworden und hat die Farbe des Rotweins angenommen. Ich finde diesen Prozess ja sehr faszinierend muss ich gestehen.

So ein Braten ist schon was feines, wenn es dann durch das ganze Haus duftet und man es kaum noch abwarten kann bis man endlich Essen darf. Das ist reinste Folter, wenn man Essen geht hat man da ja nicht so schlimm, aber zu Hause duftet das ganze Haus dann über Stunden nach dem Rotwein, dem Fleisch und dem Gemüse und man findet immer wieder neue Wege mal ein bisschen vom Sud zu probieren. Schließlich ist Qualitätskontrolle sehr wichtig 🙂

Schmorbraten

Eigentlich sind das nicht so meine liebsten Braten, ich mag dann schon eigentlich lieber einen Krustenbraten, wie diese hier

Ein Klassiker der deutschen Küche – Krustenbraten

Krustenbraten aus dem Schweinebauch

mit richtig krosser Kruste die wirklich Kracht und man etwas Angst um seine Zähne hat. Da kann ich einfach nicht Nein sagen und nehme meistens nochmal ein schönes Stück Kruste. Es müsste Kruste bzw. Schweineschwarte separat zu kaufen geben, dann würde es für jeden die doppelte Menge Kruste geben 😉

Aber die klassischen Schmorbraten findet ihr nicht im Blog, es gäbe hier ja ausreichend zum ausprobieren. Schmorgerichte wie Ossobuco findet ihr bei mir dann schon eher, aber jetzt hat es mich mal richtig nach einem Rinderbraten gelüstet. So musste dann natürlich auch einer gemacht werden. Vielleicht doch mal Sauerbraten ausprobieren?

Dafür war die Zeit nicht ausreichen, da es ja schon Samstag war und Sonntag sollte der Braten ja schon auf den Tisch. Und so ist dieses Rezept dann perfekt gewesen, einen Tag das Fleisch einlegen war perfekt und ein guter Start in diese Rezeptwelt.

Gerade jetzt in der schwierigen Phase probiere ich gerne auch mal ein bisschen was aus, natürlich werden auch die Lokale in der Umgebung unterstützt. Aber jetzt ist so viel Zeit und man kann auch mal was ausprobieren, dies wird dann natürlich auch gemacht und wenn ich Glück habe kommt etwas Gutes dabei heraus.

Wie in diesem Fall, und dann profitiert ihr auch davon. Denn das Rezept kommt dann natürlich auch auf den Blog

Rezept

Rotweinbraten mit Zwiebelgemüse

Rinderbraten in Rotwein eingelegt

Gericht Braten, Rinderbraten, Sonntagsbraten
Keyword Braten, Rinderbraten, Sonntagsbraten
Vorbereitungszeit 1 day
Zubereitungszeit 40 Minuten
Schmoren 2 Stunden 30 Minuten
Portionen 4 Portionen

Zutaten

  • 800 g Rinderbraten
  • 4 rote Zwiebeln
  • 4 Zehen Knoblauch
  • Rosmarin, Salbei getrocknet
  • 3 Lorbeerblätter
  • 1 Stange Zimt
  • Salz, Pfeffer
  • 1 l Rotwein trocken
  • 1 Bund Suppengemüse
  • Salz, Zucker, Gewürze, Pfeffer

Anleitungen

  1. Zwiebeln in Ringe schneiden und in eine große Schüssel geben. Knoblauch schälen und halbieren

    Lorbeerblätter sowie getrocknete Kräuter und Zimtstange dazu geben.

    Kräftig mit Salz und Pfeffer würzen

  2. Fleisch abwaschen und dann auf die Zwiebeln legen und etwas vermischen

  3. Rotwein komplett angießen, das Fleisch soll komplett von der Flüssigkeit bedeckt sein.

  4. Abgedeckt für mindestens 1 Tage im Kühlschrank aufbewahren.

    Mindestens einmal umdrehen

  5. Suppengemüse in mittelgroße Stücke schneiden

  6. Fleisch aus dem Sud nehmen und abtrocknen. Mit Salz und Pfeffer würzen

  7. Öl in einem großen Topf mit Deckel erhitzen. Fleisch darin von allen Seiten anbraten.

  8. Nun das Suppengemüse dazu geben und andünsten lassen.

  9. Marinade dazu geben und bei geschlossenem Deckel ca. 2,5 Stunden schmoren lassen.

    Immer wieder prüfen ob genügend Flüssigkeit da ist und den Braten wenden.

  10. Zum Ende der Schmorzeit den Braten aus dem Topf nehmen und die Soße abschütten. Das Gemüse dabei in einem Sieb auffangen.

  11. Braten und Soße zurück in den Topf geben und warm halten. Wer möchte kann die Soße etwas andicken.

  12. Braten entgegen der Faser in dünne Scheiben schneiden

  13. Das Zwiebelgemüse in einen kleinen Topf geben und mit etwas Rotwein und Gewürzen abschmecken.

Welcher Bratentyp seid ihr denn?
Bevorzugt ihr eine Sorten Braten, oder ist einfach jeder Braten lecker?

Ganz besonders lecker finde ich ja immer Braten die gemacht werden 😉 egal ob bei Familie, Freunden oder im Restaurant und man keine Arbeit damit hat 🙂

So viele herzhafte Gerichte kommen ja immer nicht in den Blog, wie seht ihr das? Mögt ihr in Zukunft mehr herzhafte Sachen haben oder ist die Tendenz zum Backen okay?

Viel Spaß beim ausprobieren des Rotweinbratens

Viele Grüße

Soni

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