Ofenkrapfen zu Fasching

Hallo ihr Lieben,

Fasching ist so gar nicht mein Thema, Faschingsgebäck dafür umso mehr 🙂

Krapfen

Ich liebe die Krapfensaison, tatsächlich am Liebesten die klassischen Krapfen mit Hiffenmarkfüllung. Ab und an darf es dann auch mal eine spezielle Sorte geben, die Bäcker sind ja sehr kreativ geworden. Baileys ist sehr lecker oder eine Eierlikörfüllung schmeckt auch richtig gut.

So gerne ich Krapfen oder auch Berliner mag, ich kaufe sie lieber beim Bäcker als sie zu Hause selbst zuzubereiten. Nicht das ich bedenken wegen dem Hefeteig, der Füllung oder dem ausbacken in Öl hätte. Ich mag diesen Fettgeruch einfach nicht so sehr, denn sie müssen schon richtig im Fett schwimmen. Und danach duftet das Haus tagelang nach Fett. Ich hatte schon ein paar mal welche gemacht oder natürlich auch Küchle oder Geschnittene Hasen, aber es hält mich wirklich der Aufwand mit dem Öl ausbacken ab.

Eine gute Alternative sind die Ofenkrapfen oder Ofenberliner. Dafür habt ihr schon ein Rezept seit einigen Jahren im Blog. Diese sind richtig lecker und man spart sich das ausbacken in Öl. Was nicht nur dem Haus und der Nase zu Gute kommt, sondern auch der Figur.

Aber ehrlich muss ich auch sein, hätte ich die Wahl zwischen einen Ofenkrapfen und einem normalen Krapfen, ich nehme doch den in Fettausgebackenen. Er schmeckt einfach nochmal besser. Was natürlich jetzt nicht bedeutet, dass die Ofenkrapfen nicht schmecken. Ich mache sie oft und ich liebe sie, aber es ist doch etwas anderes.

Fasching

Wie schon zu Beginn gesagt, Fasching und ich werden einfach keine Freunde. Schon als Kind hatte ich Fasching gehasst, das Verkleiden war ja vielleicht noch ganz nett. Aber diese vielen Menschen, mit komischen Partyspielen und komischen Humor hat mir noch nie gefallen. So hatten meine Eltern mich einmal auf einen Kinderfasching geschleppt, und bei dem einen Mal blieb es tatsächlich.

Erst Jahre später, ich denke ich war 15 oder 16 war ich nochmal auf einer Faschingsparty und das war aber dann auch wirklich die letzte 🙂 Aber natürlich darf jeder der Fasching liebt ihn feiern, dieses Jahr dürfte es jedoch keinen geben. Wenn ich mich richtig erinnere, war auch schon letztes Jahr der Fasching vielerorts ausgefallen, da schon Corona im Umlauf war. Nachdem ich es nur bedingt interessant finde, kann ich das gar nicht mehr genau sagen.

Fasching in Venedig

Das ist wirklich der einzige Fasching zu dem ich einmal gehen will. Während der Ausbildung hätte ich mit einer Freundin beinahe einen Kurztrip nach Venedig gemacht. Nur um den typischen Fasching vor Ort zu erleben. Einen Tag hin und am nächsten Tag wieder nach Hause. Auf solche Ideen kommt man wahrscheinlich nur wenn man Jung ist. Gemacht hatten wir es dann nicht, ich glaube wir hatten keinen Urlaub bekommen.

Aber das steht noch auf meiner To Do Liste – den Fasching in Venedig mit den tollen Masken und Kleidern möchte ich einmal miterleben. Genauso wie in Freiburg bzw. Lörrach, hiervon hat mein Vater erzählt. Da geht es noch traditioneller zu und hat so gar nichts mit dem Fasching in Köln zu tun.

Solch eine Art von Fest kann ich mir gut vorstellen, aber für den Rest bin ich einfach nicht gemacht 😉

 

Venezianische Masken

Bei meiner letzten Bestellung im Backshop sind mir diese Masken über den Weg gelaufen. Und schon als ich sie gesehen habe, hatte ich das ein oder andere Gebäck im Sinn. Nachdem ich neue Bilder für meine Ofenkrapfen gebraucht habe und den Teig dann eh schon eingerührt habe, dachte ich mir ich versuche doch einmal diese Masken als Krapfen.

Der Teig natürlich etwas dünner und dann die Form durch den Teig drücken. Schon hatte ich die Masken auf dem Blech liegen.

Manchmal muss man einfach nur die richtigen Ideen haben 😉 So gefällt es mir!

Nachdem ich dann nicht unbedingt mit Lebensmittelfarbe arbeiten wollte, hatte ich mir gedacht ich arbeite mit Fruchtpulver.

Hier hatte ich schon gute Erfahrungen vor Jahren bei Plätzchen gemacht. Mit Puderzucker gemischt bzw. nochmal gemahlen ergibt sich ein schöner Farbklecks auf den Masken und das ganz natürlich, ohne künstliche Farbstoffe.

Ich bin ja ganz begeistert von ihnen und vielleicht gibt es ja dann nächstes Jahr mal einen Besuch in Venedig, oder einfach einen Italienischen Abend bei dem dann die Masken ihren Auftritt haben.

Gefüllt wurden die Masken ganz klassisch mit Hiffenmark – also Hagebuttenmarmelade. Natürlich geht auch jede andere Marmelade oder Creme.

Das Rezept für die Krapfen verlinke ich euch hier, da ich dieses überhaupt nicht geändert habe.

 

Venezianische Faschingsmasken - Krapfen

Zutaten

  • 2 EL Zucker
  • 1 TL Fruchtpulver

Anleitungen

  1. Zucker und Fruchtpulver in einen Mixer geben und so lange mixen bis farbiger Puderzucker entstanden ist.

  2. Mit dem Öffnen des Mixers etwas warten, da der Puderzucker aufgewirbelt wurde

Masken

  1. Teig nicht zu dünn ausrollen bzw. flach drücken. 

  2. Mit der gewünschten Form ausstechen und auf das mit Backpapier belegte Backblech legen.

  3. Je nachdem wie dick die Form ist, zwischen 10-15 Minuten backen. Sie sollten goldbraun sein.

  4. Auskühlen lassen und nach Wunsch füllen. Wenn sie nicht so dick sind kann sich das Füllen als etwas schwierig herausstellen, dann könnt ihr diese auch einfach aufschneiden und dann füllen. 

  5. Butter schmelzen und damit einpinseln.

  6. Mit Fruchtzucker bestreuen und trocknen lassen.

Und, was sagt ihr zu dem etwas anderen Krapfen.

Ich bin ja ganz verliebt in die Förmchen und überlege schon was man noch leckeres damit machen kann 😉

Viel Spaß beim nachbacken

Liebe Grüße

Soni

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