Was der Vorratsschrank so hergibt – Florentiner

 

Resteflorentiner XmasHallo,

jetzt zum Abschluss der Plätzchensaison werde die Namen immer komischer, denkt ihr euch vielleicht? Aber nein, diesen habe ich bewusst so gewählt, warum? Das erfahrt ihr im Text

Resteverwertung Deluxe

Wer kennt es nicht, gerade nach der Plätzchensaison hat man viele offene Zutaten übrig. Bei dem einem Rezept benötigt man mal 20g von der einen  Zutat, dann mal 70g von einer anderen und dann hat man lauter angebrochene Tüten zu Hause und packst sie in den Vorratsschrank. Man wird sie schon noch mal verwenden können.

Meistens liegen sie da dann ganz lange bis man sie mal wieder findet und dann vielleicht nicht mehr weiß wann man sie aufgemacht hat, vielleicht auch nicht mehr verwenden will und man wirft sie dann doch weg. Wem kommt dieses Verhalten bekannt vor?

Und genau das wollte ich vermeiden.

Da kann alles rein was im Schrank ist

und genau das ist das tolle, und das geht nicht nur zu Weihnachten sondern immer wenn man etwas übrig hat, denn es muss ja nicht zwingend weihnachtlich schmecken.

Im Rezept gebe ich euch die Basis vor – schreibe euch aber auch rein was ich in meinem Fall genommen habe. Zur Orientierung bzw. Inspiration. Und natürlich lassen sich diese Florentiner auch Backen, wenn man die Zutaten bewusst kauft 🙂 Schmecken dann mindestens genauso gut 😉

Ich hatte schon einmal ein Rezept gehabt, in dem man alle Reste verarbeiten kann, aber anscheinend vor dem Blog. Denn eigentlich wollte ich euch das Rezept als zweite Variante verlinken, aber das werde ich wohl nächstes Jahr nachholen und dann das altbekannte Rezept noch in den Blog bringen. Übrig bleiben wird auf jeden Fall etwas.

Und was toll an der Sache ist, man hat jedes Mal einen anderen Geschmack, da nicht immer die gleichen Zutaten übrig sind, toll oder?

Resteflorentiner nahRezept

Was der Vorratsschrank so hergibt - Florentiner

perfekte Resteverwertung die auch noch schmeckt

Gericht Plätzchen
Keyword Plätzchen
Vorbereitungszeit 30 Minuten
Portionen 50

Zutaten

Basisrezept

  • 180 g kandierte/getrocknete Früchte
  • 100 g gem. Mandeln
  • 170 g Nüsse
  • 50 g Butter
  • 100 g Honig
  • 125 ml Milch
  • 125 ml Sahne
  • Orangenabrieb
  • 1 Prise Vanillesalz
  • 1 TL Vanillepaste entspricht 1 Vanilleschote
  • 20 g Mehl
  • 1/2 TL Zimt
  • 50 g weiße Kuvertüre

Meine verwendeten Zutaten

  • 45 g Cranberries
  • 45 g Zitronat
  • 55 g Orangeat
  • 60 g getrocknete Feigen
  • 45 g gehackte Mandeln
  • 90 g Paranüsse
  • 45 g gehobtelte Mandeln

Anleitungen

  1. Nüsse zerkleinern und in eine große Schüssel geben. Kandierte/getrocknete Früchte zerkleinern und ebenfalls in die Schüssel geben. Vanillepaste dazu geben.

    Früchte und Nüsse
  2. Mehl und Zimt hineingeben und gut mischen.

    Mehl ZImt
  3. Sahne und Milch mit Butter und Honig und Orangenbrieb erhitzen und kurz aufkochen lassen. Anschließend die Nuss-Frucht Mischung zu der Sahne-Milch Mischung geben und bei niedriger Temperatur  und unter ständigem Rühren rösten. 

    anrösten
  4. Die Masse sollte dann etwas dunkler werden und fester. 

    fertige Masse
  5. Wenn sie so fest ist, dass man sie abstechen kann vom Herd nehmen und etwas abkühlen lassen.

  6. Ofen auf 70 Ober-/Unterhitze vorheizen. Backblech mit Backpapier auslegen. Backoblaten vorbereiten. 

  7. Nun entweder mit Hilfe von 2 Teelöffeln kleine Haufen auf die Oblaten geben oder mit Hilfe von einem Makronen-Löffel diese verarbeiten. 

    Florentiner
  8. So mit der gesamten Masse verfahren und dann für ca. 20 - 25 Minuten backen. Sie sollten dann nicht mehr feucht sein, aber auch nicht komplett durchgetrocknet. 

    fertige Florentiner
  9. Abkühlen lassen und dann mit weißer Schokolade verzieren. 

    Schokolade

Rezept-Anmerkungen

Hier noch ein Bild, wie einfach es mit einem Makronen-Löffel geht.

Diesen gibt es im Supermarkt zu kaufen, ich hatte ihn damals bei dem bekannten Oblaten-Hersteller direkt gekauft und verwende ihn schon seit Jahren und bin richtig begeistert, weil es viel schneller geht 🙂

So, dass war es nun, die Plätzchensaison 2018 ist somit abgeschlossen.

Ich hoffe ihr hattet wieder genauso viel Spaß beim Backen wie ich und ich konnte euch vielleicht die ein oder andere Idee näher bringen.

Liebe Grüße und Frohe Weihnachten

Soni

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