Nussige Überraschung – Plätzchen mal anders

Hallo,

wie habe ich mich schon auf die Plätzchensaison 2019 gefreut, wie eigentlich jedes Jahr und endlich ist es soweit, das große Backen fängt wieder an und es gibt auch ganz viele neue Beiträge im Blog.

Die Qual der Wahl

Bis ich aber genau weiß, welche Plätzchen gebacken werden, dauert es ein bisschen. Bereits Ende September gab es die ersten Plätzchen-Hefte im Handel, die natürlich sofort von mir gekauft werden mussten, und dann geht es auch schon los, bewaffnet mit kleinen Klebezetteln werden alle Rezepte markiert, die mir gefallen und Potential haben in diesem Jahr gebacken zu werden.

Wie ihr euch bestimmt denken könnt, sind das viele, sehr viele sogar denn es bleibt natürlich auch nicht nur bei einer Zeitschrift und von den Büchern und dem großen WWW mal gar nicht zu sprechen. Es waren am Ende aber viel zu viele Markierungen, somit musste ich nochmal alles durchgehen, was dann doch nicht in die nächste Runde kommt und was unbedingt gebacken werden muss.

Am Ende waren es dann 20 Sorten – wohlgemerkt nur die Neuen die ich bis jetzt noch nie gebacken haben. Dazu kommen natürlich so einige Klassiker die nie auf dem Plätzchenteller fehlen dürfen. Welche das sind?

Klassiker

Die Klassiker sind ganz klar Vanillekipferl, Spritzgebäck, Spekulatius, Freudentränen und natürlich Lebkuchen, auch wenn das natürlich keine Plätzchen sind. Das sind meine absoluten Favoriten die in keinem Jahr fehlen dürfen. Immer mal wieder kommen auch Butterplätzchen dazu, aber meistens ist bei den neuen Sorten ein ähnliches Plätzchen dabei, das ich es meistens weg lasse.

Ich verlinke euch die Rezepte in der Beschreibung oben, so dass ihr im Blog nicht suchen müsst sondern direkt zu meinen Lieblingen kommt. Generell lohnt es sich auf jeden Fall im Blog zu stöbern, denn neben den Klassikern die in dieser Form teilweise seit meiner Kindheit gebacken werden, landen natürlich jedes Jahr neue und erprobte Rezepte auf dem Blog. Einige haben definitiv Potential zu Klassikern zu werden, aber meistens lande ich doch bei den gleichen 4-5 Standartrezepten.

Aber stöbern lohnt sich definitiv und auch dieses Jahr dürfen alle Rezepte die ich für gut befunden habe, auf den Blog. Schließlich will ich ja wieder etwas mehr Beiträge schreiben und evtl. im nächsten Jahr auch selbst wieder darauf zugreifen 🙂

Überraschung

Der Titel dieser Plätzchen lässt ziemlich viel Platz für Fantasie, was könnte denn die Überraschung sein? Auf dem Bild sieht man ja schon Nuss – vielleicht ist auch eine ganze Nuss im Inneren des Plätzchens?

Nicht ganz, es ist zwar Nuss, aber nicht in seiner reinen Form, sondern als leckere Haselnussgebäck-Kugeln. Wisst ihr welche ich meine? Diese kleinen Kugeln von denen man nicht genug bekommen kann. Ich würde gerne den Namen schreiben, aber dann ist es ja wieder Werbung (oder auch nicht?!) aber ich habe alle Zutaten natürlich selbst gekauft, ich glaube aber auf den Bildern erkennt man ganz gut welche süße Kleinigkeit ich meine.

Die Überraschung ist also diese kleine Kugel die sich im Plätzchen verbirgt, daher sind sie auch etwas größer geworden, schließlich muss die Kugel ja von Teig umhüllt werden. Die Basis ist Baiser und Haselnüsse und so sind sie beim Backen auch nochmal etwas weiter aufgegangen.

Viel Geduld

ist jedoch notwendig wenn man diese Plätzchen backen möchte. Wer also mal schnell keine Lust mehr hat, sollte diese vielleicht nicht backen oder backen lassen 🙂 Denn wie ich schon sagte, die Basis ist ein Baiserteig und dieser klebt wie blöd an den Händen. Wenn man etwas zu viel Wasser nimmt hält es nicht mehr und es lässt sich nicht mehr richtig rollen, nimmt man zu wenig Wasser bleibt die ganze Masse an den Händen hängen.

Das ist auch der Grund warum es nicht wirklich Bilder von der Herstellung gibt, denn die Hände waren über und über mit dem leckeren Haselnussteig verklebt, so dass ich dazwischen nicht schnell mal zum Handy greifen konnte.

Aber ich glaube das man in der Beschreibung ganz gut erkennen kann, wie sie gemacht werden und ihr habt ja bestimmt schon das ein oder andere Plätzchen gebacken 🙂

Auch wenn die Vorbereitung vielleicht etwas umständlich ist und meine Geduld wirklich fast am Ende war, lohnt es sich definitiv, denn schon die Gebäckkugeln machen süchtig, ihr könnt euch also vorstellen was in Verbindung mit mehr Nüssen, Baiser und Nougat passiert 🙂

Also Dose gut verstauen, sonst muss nochmal gebacken werden. Damit ihr auch diese leckeren Plätzchen backen könnt, kommt hier das

Rezept

Giotto Berge

fluffig knusprige Berge mit süßer Überraschung

Gericht Plätzchen
Keyword Plätzchen
Vorbereitungszeit 30 Minuten
Backzeit 15 Minuten
Portionen 30 Stück

Zutaten

Teig

  • 100 g Nuss-Nougat zum Backen
  • 50 g Mehl
  • 250 g gem. Haselnüsse
  • 3 Eiweiß Größe M
  • 1 Prise Vanillesalz
  • 200 g Zucker

Füllen & Wälzen

  • 30 Haselnuss Gebäckkugeln
  • 100 g gehackte Mandeln

Anleitungen

  1. Nuss-Nougat im Wasserbad schmelzen.

  2. In eine Schüssel Mehl und Haselnusskerne mischen

  3. Eiweiß mit Salz steif schlagen, den Zucker langsam dazu geben, damit ein fester Eischaum entsteht

  4. Mehlmischung vorsichtig unter den Eischaum heben

  5. Langsam den Nuss-Nougat dazu geben und alles zu einer klebrigen Masse verarbeiten.

  6. Ofen auf 170 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

  7. Eine kleine Schale mit Wasser bereit stellen. Die Hände leicht anfeuchten, dann lässt sich die Masse einfacher verarbeiten.

  8. Nun eine kleine Menge von dem Teig abnehmen, etwas flach drücken und Gebäckkugel hineinlegen und komplett mit Teig umschließen.

  9. Nun in den Nüssen wälzen und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen.

  10. Etwas Abstand lassen, da sie durch das Backen etwas größer werden.

  11. Für ca. 15 Minuten backen und anschließend komplett auskühlen lassen

Rezept-Anmerkungen

Tipp

einmal eine andere Geschmacksrichtung der Kugeln nutzen. Es gibt sie ja auch als Mandel und zur Weihnachtszeit auch mit Spekulatius-Geschmack.

Oder einmal etwas ganz anderes darin verstecken? 

Lust zum Backen bekommen? Das Rezept lohnt sich wirklich und ist mal was anderes als die klassischen Makronen die man zur Eiweißverwertung macht. Gerade in der Weihnachtsbäckerei benötigt man ja oft nur das Eigelb, ich finde es viel zu Schade wenn man das Eiweiß dann nicht verwendet.

Jedes Jahr versuche ich immer beides zu verwenden und je nachdem wie die Rezepte aussehen, suche ich eben noch eines mit entweder Eigelb oder Eiweiß in der noch offenen Menge. Es darf nichts verschwendet werden, außerdem habe ich dann noch eine Ausrede für ein weiteres Rezept 😉

Viel Spaß beim stöbern im Blog und nachbacken

Liebe Grüße

Soni

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