Nizzagebäck – perfekte Eiweißverwertung

Hi,

schon ewig gab es das Nizzagebäck nicht mehr und da ich nach und nach die Bilder im Blog updaten wollte, dachte ich es wäre mal wieder an der Zeit dieses zu backen.

Vor 5 Jahren war alles anders

Ich wusste, dass ich zu Beginn des Blogs schon einmal Nizzagebäck gebacken habe und wollte mir das Rezept dafür heraussuchen. Dafür hatte ich ja eigentlich mal den Blog angefangen. Eigentlich für mich, als eine Rezeptsammlung und ich freue mich natürlich, dass ich 5 Jahre später noch immer am Blog arbeite und das ein oder andere Rezept bereits nachgebacken bzw. nachgekocht wurde.

Etwas verwundert habe ich festgestellt, dass ich damals kein Rezept in den Blog geschrieben habe. Es gab zwar einen Beitrag für Nizzagebäck, aber ohne Rezept. Was ich mir damals wohl dabei gedacht habe? Es war einer meiner ersten Posts und vielleicht auch einfach nur um ein bisschen Übung am Schreiben bzw. Beitragsverfassen zu bekommen. Aber irgendwie war es schon komisch.

Eigentlich wollte ich ja nur die Bilder updaten, aber auf Grund dieser Tatsache das es kein Rezept gab, habe ich mich für einen neuen Post entschieden. Auch um die Unterschiede von damals und heute darstellen zu können.

Ich möchte zwar nicht behaupten, dass mein Blog wahnsinnig professionell geworden ist, aber ich habe mich mit ihm  zusammen doch weiterentwickelt. Und bin noch immer fleißig am überlegen, wie man einiges verbessern kann bzw. auch mehr aus dem Hobby machen kann. Aber erstmal freue ich mich, dass jetzt Plätzchensaison ist und ich jedes Wochenende im Plätzchenrausch schein darf.

Viel  zu viele Sorten

stehen auf meiner Liste die gebacken werden wollten. Die Liste mit den Plätzchen die es dann doch in die Auswahl geschafft haben ist wesentlich kürzer geworden, liegt aber immer noch bei ein paar 20 Rezepten und es kamen das ein oder andere Rezept noch dazu. Wie zum Beispiel das Nizzagebäck, dass zu Beginn gar nicht geplant war. Aber durch meine Idee alten Posts etwas aufzuwerten, dazu gekommen ist.

Und ich muss gestehen, täglich laufen mir neue Ideen über den Weg die ich am liebsten sofort mit auf die Liste schreiben möchte. Wie jedes Jahr sind es aber eigentlich schon zu viele Sorten und dieses Jahr weiß ich noch nicht mal genau, wie ich sie “loswerden” soll.

Dank Corona ist es ja etwas schwierig geworden, Essen zu teilen. Ich habe zwar schon einige Anmeldungen für eine Sammlung bekommen, aber das ist auch der Grund warum ich teilweise nur kleine Mengen Teig verarbeite.

Perfekt für Eiweiß

Nizzagebäck, auch wenn es gar nicht danach aussieht, ist perfekt um Eiweiß zu verwerten. Und Eiweiß bleibt ja bei der Weihnachtsbäckerei öfter übrig, weil die Plätzchen schön mürbe werden

sollen. Und dafür benötigt man dann meistens nur das Eigelb. Aber es gibt so viele leckere Rezepte mit Eiweiß, ich denke ich werde euch mal eine Sammlung aller Rezepte im Blog erstellen, so

habt ihr alles in einer Übersicht 😉 Ich habe bald Urlaub, vielleicht schau ich mal wie ich sowas im Blog am Besten einbinden kann.

Bei Eiweiß denkt man ja oft an Makronen oder Baiser, wenn man das Nizzagebäck sieht glaubt man gar nicht, dass es mit Eiweiß zubereitet ist. Da es eigentlich aussieht wie jedes andere

Spritzgebäck oder Plätzchen. Aber genau das macht die Plätzchen auch so lecker.

Dazu kommt noch der leckere Schokogeschmack und die leichte Säure aus der Johannisbeermarmelade. Ein rundum gelungenes Plätzchen und ich ärgere mich, dass ich sie nicht schon etwas früher wieder gemacht habe.

Natürlich möchte ich euch in diesem Jahr das Rezept nicht vorenthalten, dieses kommt jetzt.

Rezept

Nizzagebäck

Plätzchen perfekt zur Eiweißverwrtung

Gericht Eiweiß, Plätzchen
Keyword Plätzchen
Zubereitungszeit 15 Minuten
Backzeit 12 Minuten
Portionen 25 Stück

Zutaten

  • 125 g Margarine
  • 50 g Puderzucker
  • 40 g Zartbitterschokolade
  • 1 Eiweiß Größe M
  • 150 g Mehl

Nach dem Backen

  • Johannisbeermarmelade
  • 50 g Kuvertüre
  • etwas Kokosfett

Anleitungen

  1. Margarine und Puderzucker mit dem Rührgerät schaumig schlagen.

  2. Schokolade im Wasserbad schmelzen

  3. Schokolade zur Margarine geben und gut verrühren.

  4. Nun das Eiweiß (nicht aufgeschlagen!) zu der Mischung geben und weiter schaumig schlagen.

  5. Nun das Mehl dazu geben und zu einem glatten, sehr weichen Teig verarbeiten.

  6. Ofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Backblech mit Backpapier auslegen

  7. Teig in einen Spritzbeutel mit großer Sterntülle füllen.

  8. Nun kleine Kleckse auf das Backblech geben, ihr müsst nicht zu viel Platz lassen, die Plätzchen verlaufen kaum.

  9. Für ca. 12 Minuten backen und anschließend auskühlen lassen.

  10. Marmelade glatt rühren, ggf. etwas erwärmen und einen Klecks auf ein Plätzchen geben.

  11. Ein zweites Plätzchen darauf legen und andrücken. So mit der gesamten Menge verfahren

  12. Kuvertüre mit Kokosfett schmelzen und das Nizzagebäck zur Hälfte eintunken. Trocknen lassen und dann in einer Dose aufbewahren

Rezept-Anmerkungen

Natürlich könnt ihr auch eine andere Marmelade nehmen!

Habt ihr Nizzagebäck schon mal selbst gebacken oder probiert?

Ich bin kein Freund von Spritzbeutel, meistens bekomme ich keine gleichmäßigen Gebäckstücke hin, aber da hier der Teig so schön weich ist, ist das überhaupt kein Problem.

Viel Spaß beim ausprobieren

Liebe Grüße

Soni

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